


Lesen, Zuhören und Literatur erleben! Das ist HÖRBÜHNE. Nach dem erfolgreichen Start mit zwei sehr unterschiedlichen Lese-Events im vergangenen Jahr geht diese Veranstaltungsreihe im März weiter: Als Vorbild für die dritte Donnerstags-HÖRBÜHNE dient die bis ins beginnende 20. Jahrhundert lebendige Salonkultur. Hier trafen sich ohne Standesdünkel Adel und Politik, Kunst und Intellekt zum Gedankenaustausch. In den Salons großbürgerlicher Villen empfingen gebildete Frauen wohlhabender Männer junge Künstler, die diese Chance nutzten, ihre neuesten Werke vorzustellen. Einer von ihnen war Heinrich von Kleist, lebendig auch in seinem 200. Todesjahr. Sein jugendlich stürmisches und romantisches Gemüt spiegelt sich in seinen Texten und wird heute wie damals den "Literarischen Salon" bereichern.