
Jedes Wohnzimmer hat irgendwelche Geheimnisse, auch das der Familie Hoffmann. Bei ihnen haust das Geheimnis unter dem Sofa.
Es sind die Mäuse Franz, Willi und Anton sowie ihre Freundin die Spinne.
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Uraufführung
Am Abend vor Karls Beerdigung treffen sich die 9-jährige Nina, seine Nichte, und Jens, der 10-jährige Sohn seiner besten Freunde. Beide sind traurig über den Verlust des Lieblingsonkels und stellen sich unbefangen die Fragen, die sie beschäftigen. Was war los mit Onkel Karl? Auf seinen Eselskarten an Nina schrieb er immer: "Mir geht es gut." Wer hätte ihm helfen können? Wie wichtig ist es dem Verstorbenen, dass man zu seiner Beerdigung kommt? Jens hat Sorge, seine Fahrradprüfung wieder zu verpassen, die am selben Tag angesetzt ist.
Esther Becker zeigt in ihrem einfühlsamen Stück, wie es einem Kind gelingt, über das Gespräch seine eigene selbstbestimmte Entscheidung zu treffen, unabhängig von vermeintlichen Erwartungen der Erwachsenenwelt. [weiter]
Der Seeräuber Bill Bones, der dem Rum zu heftig zugesprochen hat, vererbt dem Jungen Jim seine Seemannskiste samt Schatzkarte. [weiter]
am 20. mit dem Humboldt-Gymnasium Hettstedt
am 21. mit der IBKM Heldrungen
Nur Theater! Amoklauf an der Schule: Hier ist es nur ein Spiel, ein Spiel, das andernorts erschreckende Realität war. In Freising, Erfurt, Coburg, Emsdetten, Ansbach und Winnenden, um nur Orte in Deutschland zu nennen, sind Schüler zur Gefahr für ihre Mitschüler und das Lehrerkollegium geworden. Sie hatten das Gefühl, ausgestoßen zu sein, nicht dazuzugehören. Das führte zu großen Unglücken, zu Tragödien nicht nur für Opfer und ihre Familien. Was waren die Ursachen, wie konnte es dazu kommen, wer war schuld?
Diese Fragen stellte man - zu spät.
Als besonderes Projekt dieser Spielzeit unternimmt Intendant Ulrich Fischer eine Koproduktion mit zwei Schulen, dem Wilhelm und Alexander von Humboldt Gymnasium aus Hettstedt und der IBKM Berufsschule aus Heldrungen. [weiter]

ab 14 Jahren
Wer bin ich eigentlich? Was ist mit meinem Körper los? Ist das, was ich da spüre, die sogenannte Liebe? Und wenn ja: Was tun?
Drei junge Leute reden über Pubertät, Verliebtsein, Sex und Liebe. Mal betont cool, dann unerwartet emotional, spielen sie szenisch verschiedene Situationen rund um diese Themen durch und stellen Fragen, auf die einem Schule und Eltern die Antwort schuldig bleiben. Erfrischend offen geht es um Biochemie und den Traumtyp, um "Nur-Freundschaft" oder das "erste Mal" und um unvermeidlichen Liebeskummer. Die Tragik der Pubertät wird hier humorvoll ernst genommen und ermutigt das Publikum, mit Lebensfreude die Zeitspanne der hormonellen Turbulenzen zu durchleben. [weiter]

Aus einem sprechenden Stück Holz schnitzt Geppetto eine Marionette. Es ist Pinocchio, der ein richtiger Junge werden möchte. Er will lesen lernen und die Welt verstehen. Geppetto schickt ihn mit einer Fibel unterm Arm zur Schule. Schnurstracks zieht Pinocchio los, doch der Weg zur Schule ist mit Entdeckungen und Abenteuern gepflastert. Halunken lauern ihm auf und oft kommt er in Bedrängnis. Zum Glück helfen ihm seine Freunde und am Ende wird Pinocchio ein richtiger Junge. [weiter]
Mushniks Blumenladen in Manhattans ärmlichen Stadtteil Lower Eastside läuft schlecht. Penner hängen vor der Tür herum und es gibt kaum Kundschaft. Eines Tages entdeckt Mr. Mushniks schüchtener Angestellter Seymour Krellborn eine exotische Pflanze. Er benennt sie nach der zweiten Angestellten im Laden, der Frau seiner Träume "Audrey Zwo". Nachdem Seymor diese neue Pflanze ins Fenster gestellt hat, gedeihen Geschäft und Pflanze und Seymour erobert sich Audreys Herz. Aber alles Glück der Welt hat seinen Preis. Audrey Zwo gelüstet nach Blut. Anfangs verfüttert Seymour Blutstropfen aus seinen Fingern. Aber die Forderungen wachsen. Die Pflanze verlangt nach größeren Opfern und bietet Ruhm und Audreys Liebe als Gegenleistung. Doch dann wird es Seymour zu viel. Er fasst einen verzweifelten Entschluss: Die Pflanze muss vernichtet werden. [weiter]

Es ist nicht nur nicht totzukriegen, sondern ganz im Gegenteil. Es befindet sich seit ein paar Jahren im steten Aufwind, das "weiße Rössl". Landauf, landab spielen Musiktheater wie Schauspielensembles Ralph Benatzkys Singspiel, das vor Ohrwürmern nur so strotzt. Ob man im Salzkammergut lustig sein könne oder die ganze Welt einem himmelblau vorkommt. Auf jeden Fall wird bei der Rössl-Wirtin nicht nur mit gutem Essen gehandelt, nicht nur mit der Natur rund um den Wolfgangsee, sondern auch mit diversen Herzen. [weiter]
Diese grandiose Komödie steht selten auf den Spielplänen, dabei ist sie von delikater Raffinesse, bietet Paraderollen für die Schauspieler und handelt von aktuellen Themen: Es geht um Aufstieg, Macht, Gier, um Korruption und Mobbing. Die einen erschwindeln sich Doktorhüte, andere politische Posten und die Herzen vermögender Damen. Bei Moliere heißt der Heuchler Tartuffe, bei Schiller der Parasit Selicour. Die Namen dieser Blender auf dem heutigen öffentlichen Parkett lesen wir in der Zeitung.
Der Ort des Geschehens ist Paris, das Vorzimmer des Ministers Narbonne. Selicour, eingebildet satt ausgebildet, hat sich das Wohlwollen des Ministers Narbonne und seiner Familie erschlichen. La Roche, ein Untergebener Narbonnes, verliert, von Selicour gemobbt, seinen Posten. Um sene Position zu festigen, spannt Selicour dem jungen Karl Firmin Charlotte, die Tochter Narbonnes, aus. Der alte Firmin selbst verliert durch den Intriganten sein Ansehen beim Minister. [weiter]
Die Mitglieder einer Fraktion treffen sich vor einer Sondersitzung. Jens, das Alphatier der Gruppe, Robert, sein „treuer Hund“, Renate, die langjährig Erfahrene, Elena, die Überfliegerin, und Martin, der idealistische Neuling. Er hat eine Sondersitzung mit Überlänge beantragt Es geht um den Beschluss eines Antrags zur Errichtung einer Stele im Andenken daran, dass man lebt bevor man stirbt. Martin glaubt an die Verantwortlichkeit der Politiker, er identifiziert sich mit den Menschen, die dafür sterben, eine Demokratie in ihrem Land zu errichten. Die Fraktionskollegen sind ermüdete Kleinstadt-Politiker. Sie träumen von Machtzuwachs oder davon in der Wirtschaft mehr Geld zu verdienen. Sie werden von ihren privaten, häuslichen Problemen stärker in Anspruch genommen als von der Politik. Erst kommt das Private, dann das Bürokratische und zuletzt das Inhaltliche. [weiter]

mit anschließendem Gespräch.
In jeder Gesellschaft gibt es Gewinner und Verlierer, es gibt diejenigen, die sich in einer Hauptrolle sehen und diejenigen, die scheinbar nicht auffallen. DIE ÜBERFLÜSSIGEN finden wir überall, in West und Ost, in Nord und Süd. Der Ort Lükke ist wie der Ort Güllen in Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" ein fiktiver Ort, der bessere Zeiten gesehen hat, der quasi am Abstellgleis gelegen ist. Während Güllen auf die Erweckung aus dem Dornröschenschlaf wartet oder besser auf eine Vitalitätsspritze, versucht Eddi Seuss, genannt Eddi Spaghetti, mit seiner ganzen Kraft neues Leben zu den Menschen in Lükke zu bringen, die es gar nicht wollen, die sich in ihrem Ist-Zustand zu Hause fühlen. Sie wissen um ihre Überflüssigkeit, haben sich darin eingerichtet und wissen diesen Zustand mit krimineller Energie zu verteidigen. [weiter]

Drei Schauspieler treffen sich zu einer Podiumsdiskussion. Da der Moderator noch nicht da ist, plaudern sie auf leerer Bühne über ihr Metier und landen gleich bei sich selbst. Während sie das Grundproblem erörtern: Ist die Bühne wirklich leer? beginnt bereits das Kräftemessen zwischen den Kollegen. Zwei der Schauspieler haben im Film Hitler gespielt. Aber darf man das, kann man sich der Figur realistisch nähern, darf man danach die Rolle eines KZ-Häftlings annehmen? Wo ist die Moral! Wo ist die Kunst! Und darf ein Bühnenkollege, der nur den Goebbels gegeben hat, überhaupt mitreden? Ein Kampf der Kulturen bricht aus, alter "Naturalismusschwindel" gegen heutige "Radikalbuben", die Stücke lieber mit Videos und "Schrumsmusik" zukleistern. Dabei braucht es überhaupt keine Regisseure? Höchstens, um die Kollegen auf der Bühne im Zaum zu halten, damit sich der Protagonist entfalten kann. Mitten im Disput dämmert den drei Schauspielern jedoch, sie sind zu früh. [weiter]

In schlichten, ergreifenden Szenen hat Bertolt Brecht exemplarische Alltagssituationen aus der Zeit nach Hitlers Machtergreifung für die Bühne geschrieben und unter dem Titel FURCHT UND ELEND DES DRITTEN REICHES herausgebracht. [weiter]
Eine Produktion vom TheaterJugendClub [weiter]

Seit Generationen hassen sich die Veroneser Familien Capulet und Montague. Die Ursache spielt keine Rolle mehr, so wenig wie des Herzogs Verbot von Gewalttätigkeiten in der Stadt. Wo Mitglieder dieser Clans aufeinander treffen, gibt es Wortgefechte, wenn nicht gewaltsame Auseinandersetzungen bis hin zum Totschlag. Diese Feindschaft ist keine gute Voraussetzung für die junge Liebe, die sich unerwartet zwischen Romeo, einem Montague, und Julia, einer Capulet, entspinnt, dem berühmtesten Liebespaar der Weltliteratur. [weiter]

Eins und eins macht nach Adam Riese zwei, ist aber nicht immer moralisch korrekt und gesetzeskonform. In frecher Harmonie lebt der Taxifahrer John Smith als Bigamist. Er ist nach einem exakten Stundenplan mit zwei Frauen verheiratet, wohnt an zwei Adressen und alles scheint gut zu sein.
Dann aber bringt ein Unfall den streng geplanten Alltag durcheinander: Zwei Gattinnen bitten zwei Polizeistellen um Hilfe und zwei harmlose Polizeiinspektoren lassen nicht lange auf sich warten. Jetzt ist Johns Phantasie gefragt, damit sein Doppelleben nicht auffliegt.
Mit Hilfe seines Freundes und Nachbarn Stanley führt John die Polizisten in ein Labyrinth phantastischer Ausreden und Lügen. Die harmlosen Ehefrauen Mary und Barbara mutieren zu Transvestiten und hysterischen Nonnen, Stanley avanciert vom Freund zum Kind, zum homosexuellen Verführer und wieder zurück. Und aus dem Lügengespinst scheint es keinen Ausweg zu geben. Ob die Wahrheit am Ende hilft? [weiter]
Die Träume von George und Martha sind unerfüllt geblieben. In ihrer langjährigen Ehe haben sie ihre Illusionen verloren. Seit Jahren kleben beide an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg. Der verläuft nach wiederholtem Muster: Der andere soll kleiner gemacht werden, als er sich selbst schon fühlt.
Nach einem College-Empfang für die neuen Dozenten kommen George und Martha angetrunken um zwei Uhr nachts nach Hause und setzen mit ihren Gästen Nick und Putzi die Party fort. Das junge Paar ist neu am College und versucht sich in die neue Umgebung einzupassen. Im Hause der ältern Kollegen sind sie zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers. Doch dann werden sie aus ihrer Zuschauerrolle herausgeholt und in den Konflikt der Gastgeber hineingerissen. Sie sollen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher. [weiter]

Zum 13. Mal öffnet die Landesbühne Sachsen-Anhalt ihre Türen und Bühnen: Am 5. und 6. Juni 2013 findet das diesjährige SchülerTheaterTreffen statt. An diesen Tagen laden wir Schüler zum Spielen, Schauen und Schreiben ein. Kinder- und Jugendtheatergruppen aller Schulformen können sich dafür bewerben.
Anmeldefrist bis 30. April 2013.
Schüler spielen für Schüler
Alle Theatergruppen nehmen am SchülerTheaterWettbewerb teil. Zusätzlich gibt es ein Rahmenprogramm mit Workshops, Diskussionen und Blicken hinter die Kulissen. Am ganzen Theater wird gespielt, geschaut und gestaunt. Und ihr könnt dabei sein, egal, ob ihr mit eurer Theatergruppe auftretet oder zum Zuschauen kommt.
Wer das 13. STT als Zuschauer erleben will, kann sich jederzeit vormerken lassen. Das Programm schicken wir dann im Mai zu. [weiter]

Rund um das Theater / beste Unterhaltung, viel Spass und Freude - Fotos 2011 - Winterfeld [weiter]

Der kurze theaterfreie Sommer ist vorbei und das Ensemble der Landesbühne startet mit frischer Energie, mit neuen Gesichtern
und neuen Produktionen in die Saison 2013/2014.
Was wir für die 61. Spielzeit zusammengestellt haben, womit wir uns in Gegenwart und Zukunft in diesem Theater befassen, erläutert Intendant Ulrich Fischer bei der Spielzeiteröffnung am Samstag, dem 21. September, ab 19.30 Uhr im Großen Haus im Theater Eisleben. [weiter]
Die letzte Hörbühne der Spielzeit geht an die Sommerfrische. An einem lauen Sommerabend geben sich ein Dichter, ein Musiker und zwei Damen der Liebe und dem Wunsch nach Ewigkeit hin. Während die deutsche Barocklyrik in ihren Sonetten die Vergänglichkeit besingt, treibt William Shakespeare in seinen Sonetten die Sehnsucht nach dem ewigen Leben an. Wie erlangt man die Unsterblichkeit und wie die Liebe?
Zahlreiche Literaten und Literaturwissenschaftler haben die überlieferten 154 Sonette ins Deutsche übertragen. Eine Auswahl davon stellt die Dramaturgin Ann-Kathrin Hanss stimmungsvoll zu Spiel und Dialog zusammen. Andreas Brockmeyer, Ismael Volk, Mandy Zuschke u.a werden den gestalteten Worten Leben einhauchen und mit ihnen eine frühe Sommernacht verzaubern.
Die Lesung findet im Theatergarten statt. Wenn das Wetter es nicht mit der Veranstaltung meint, verlegen wir den Garten - wie bewährt - auf die Große Bühne. [weiter]
Zum Zehner-Jubiläum macht der Rote Salon nochmal ein großes Faß auf: Ein komplettes Drittel des Landesbühnen-Ensembles beschäftigt sich und sein Publikum mit der Frage nach Ewigkeit. Hat wirklich nur die Liebe Bestand und überdauert alle Zeit? Dramaturgin Ann-Kathrin Hanss und Schauspieler Ismael Volk stellten zu diesem Anlaß zeitlose Lyrik stimmungsvoll zu Spiel und Dialog zusammen. In Sprache und Musik werden sie dabei tatkräftig und stimmgewaltig
von Mandy Zuschke, Yvonne Döring und Andreas Brockmeyer unterstützt.
Gemeinsam präsentieren sie eine bunte Poesie-Performance im geheimen Biergarten hinter dem Plan B.
Offen bleibt nur die Frage:
Überdauert er oder wird das wirklich der letzte Rote Salon?
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