
Groß und Klein bringt es immer wieder Spaß, die Abenteuer von Mogli auf seinem Weg durch den Dschungel zu verfolgen. Das im Urwald ausgesetzte Kind Mogli wird von Wölfen gefunden und aufgezogen. Doch der Tiger Shir Khan duldet keine Menschen in seinem Revier. So wird im Wolfsrudel beschlossen, dass Mogli in die Menschensiedlung gebracht werden soll. Begleitet von seinen Freunden, dem gemütlichen Bären Balu und dem klugen Panther Baghira, macht er sich auf den Weg. Mit mehr Lust und Spaß als Sinn für den Ernst der Situation bereitet Mogli seinen Freunden eine abenteuerliche Reise. Das bedeutet viel Spannung und Spaß fürs Publikum. Es miterlebt mit, wie Mogli der Hypnose der lispelnden Schlange Kaa entkommt, aus der Entführung durch King Lui, den Affenkönig, und seiner Bande befreit wird, mit der Elephantenarmee des Oberst Hathi mitmarschiert und schließlich den Tiger Shir Khan mit dem Feuer besiegt.
ab 5 Jahren [weiter]

In dem Märchen um die Befreiung der Söhne aus den Fängen der Hexe Baba-Jaga geht es, wie in den meisten Märchen, um den Sieg des Guten über das Böse. Die beiden ältesten Söhne der Wassilissa wurden von der Hexe Baba-Jaga in Bäume verzaubert. Nur der kleinste, Iwanuschka, blieb ihr erhalten. So hat sich die Mutter auf den Weg in den Wald gemacht, um ihre Söhne zu suchen und zu befreien. Iwanuschka hat es drei Jahre lang ausgehalten, auf seine Mutter zu warten und sich selbst zu versorgen. Jetzt ist er ein Held und macht sich mutig auf, die Mutter und Brüder zu finden. Er freundet sich mit Tieren an, die der Hexe dienen müssen, und schließlich gelingt es allen zusammen, die verwunschenen Bäume zu erlösen und die Baba-Jaga gefangen zu nehmen.
Alle Kinder dürfen bei der spannenden Geschichte mitfiebern, sich mit Iwanuschka indentifizieren, sich über die Befreiung aus der Macht der Hexe freuen und mit überlegen, wie denn die Baba-Jaga am Ende zu bestrafen wäre. [weiter]

Bosse hat keine Eltern. Die Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, sein Vater unbekannt. Bosse wächst bei seiner Tante und seinem Onkel in einer lieblosen Umgebung auf. Gerne hätte er einen richtigen Vater wie sein Freund Benka. Eines Tages traut sich Bosse nicht mehr nach Hause. Er setzt sich auf eine Parkbank und plötzlich taucht ein Flaschengeist auf. Der bringt ihn in das "Land der Ferne", wo sein Vater König und er Prinz Mio ist. Es gibt ein freudiges Wiedersehen. Doch das "Land Außerhalb" ist bedroht, durch den grausamen Ritter Kato, der ein Herz aus Stein hat, Kinder entführt und in Vögel verzaubert. Mio erfüllt die ihm in der Legende seit abertausend Jahren zugedachte Aufgabe, er besiegt den dunklen Herrscher und befreit die Kinder. Das "Land Außerhalb" beginnt wieder zu blühen und Mio kehrt als Held zu seinem geliebten Vater zurück.
ab 6 Jahren [weiter]

Es ist nicht nur nicht totzukriegen, sondern ganz im Gegenteil. Es befindet sich seit ein paar Jahren im steten Aufwind, das "Weiße Rössl". Landauf, landab spielen Musiktheater wie Schauspielensembles Ralph Benatzkys Singspiel, das vor Ohrwürmern nur so strotzt. Ob man im Salzkammergut lustig sein könne oder die ganze Welt einem himmelblau vorkommt. Auf jeden Fall wird bei der Rössl-Wirtin nicht nur mit gutem Essen gehandelt, nicht nur mit der Natur rund um den Wolfgangsee geworben, sondern auch mit diversen Herzen gespielt. Bevor es in den Urlaub, in die Ferien geht, holt die Landesbühne die Sommerfrische erst einmal ins Theater bzw. in den Theatergarten, wenn es heißt: "Im weißen Rössl am Wolfgangsee,/Da steht das Glück vor der Tür". [weiter]

Um seine Geliebte, die Tochter des Försters, heiraten zu können, beschließt Wilhelm, Förster zu werden. Ein erfolgreicher Probeschuss ist die Bedingung für die Hochzeit. Doch Wilhelm ist kein guter Schütze. In seiner Verzweiflung verschreibt er sich der Magie. Er erhält Zauberkugeln, die ihr Ziel niemals verfehlen, jedoch beim ersten Training alle verschossen werden. Um neue herzustellen, tritt Wilhelm mit dem Schwarzen Ritter in Verbindung und beschwört somit das Verhängnis herauf.
Robert Wilson, Tom Waits und William S. Burroughs verpassten dieser "Freischütz"-Geschichte ein raues, finsteres, modernes Outfit. [weiter]

Das Herz auf der Zunge und den Verstand im Bauch zetteln zwei Frauen in einer italienischen Kleinstadt eine soziale Revolution an, einen Generalstreik, eine Supermarkt-Plünderung. Denn die Preise steigen und die Haushaltskasse ist leer. Doch ihren Männern, gefangen in Obrigkeitshörigkeit und Karrieresucht, rutscht das Herz in die Hose und die Behördevertreter haben ihre liebe Not. Selbst ist die Frau und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, schon gar nicht, wenn es um Ausreden und Vertuschungen geht. [weiter]

In einem Wohlfahrtsstaat wie England lässt es sich gut leben. Zumindest, solange einen der Erfindungsgeist nicht verlässt. Der arbeitslose Eric Swan besitzt Phantasie und Geschick genug, seinen Lebensunterhalt von zu Hause aus zu bestreiten. Er stellt Anträge auf Sozialleistungen aller Art von der Waisenrente, über Wohngeld ibs zur Invalidenrente. Dann steht plötzlich ein Außenprüfer vom Sozialamt vor der Tür und stellt Erics Improvisationstalent auf eine harte Probe ... [weiter]

Eines Morgens ist alles anders, nichts wird mehr, wie es war. Plet und seine Schwestern Donna und Rianne sehen sich gezwungen, die verlorene Normalität vorzutäuschen. Nach dem Tod der Mutter versuchen die drei Geschwister ohne äußere Hilfe gemeinsam den Alltag zu meistern, Schule und Haushalt zu erledigen und ihre Streitereien untereinander zu lösen. Das Wichtigste ist, dass sie zusammenbleiben können. Weder will Plet zu seinem Vater, noch die Mädchen ins Heim oder in eine Pflegefamilie. Doch den Kindern wächst die Situation über den Kopf und ihre Fassade steht kurz vor dem Zusammenbruch, als ihnen eine helfende Hand gereicht wird.
Ab 11 Jahren [weiter]

Es ist kurz vor Zwölf! Zumindest für Barney, der den Termin für seine Silberhochzeit auf sich zukommen sieht. Und das, ohne Komplikationen in seinem Leben bewältigt zu haben. Noch ist es nicht zu spät, denkt er sich und bricht aus einer geordneten Welt mit Ehefrau, zwei Kindern und einem gut laufenden Restaurant aus. Zumindest versucht er es mit Hilfe von Mutters Wohnung. Sie scheint ihm der ideale und bequemst zu organisierende Ort für einen Seitensprung zu sein. Die Auswahl einer geeigneten Kandidatin verläuft ebenfalls über den unkomplizierten Weg. Barney verabredet sich mit einer Besucherin seines Restaurants. Denn viel wichtiger als die Frau ist ihm das erhoffte Ergebnis. Er will endlich noch einmal das Leben spüren. Es soll etwas Besonderes passieren. Barney will ein Abenteuer! Eines? Dreimal soll es zur Sache gehen. Denn erst Übung macht den Meister und so verläuft seine erste Verabredung nicht ganz nach Plan, die zweite, nun ja - und die dritte ... [weiter]

Graf Almaviva hat ein Auge auf seine Zofe Susanne geworfen, die kurz vor der Hochzeit mit dem Kammerdiener Figaro steht. Figaro durchkreuzt die Pläne des lüsternen Grafen, das Recht der ersten Nacht einzufordern. Mit einer guten Portion Frechheit macht Figaro die Verführungskünste des Grafen zunichte. Unterstützt wird er dabei von seiner Braut Susanne und der unglücklichen Gräfin Almaviva. Die Geschichte ist spätestens seit Mozart's Oper "Die Hochzeit des Figaro" allbekannt.
Peter Turrini übernimmt das Handlungsgerüst und die Figurenkonstellation von Beaumarchais' Stück "Der tolle Tag" (die Vorlage für das Opernlibretto). Er stattet die Situationen mit schlagfertigen Wortspielen, Dialogpointen und derben Witzen aus, um schließlich im letzen Akt die Komödie zu kippen. Denn gegen brutalen Machtmissbrauch kommt man mit Argumenten nicht an. [weiter]

mit anschließendem Gespräch.
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In jeder Gesellschaft gibt es Gewinner und Verlierer, auf jedem Spielfeld gibt es Rand und Mitte, es gibt diejenigen, die sich in einer Hauptrolle sehen, und diejenigen, die scheinbar nicht auffallen. Egal, wo DIE ÜBERFLÜSSIGEN angesiedelt wird, wir finden sie überall, in West und Ost, in Nord und Süd. Der Ort Lükke ist wie der Ort Güllen in Dürrenmatts [weiter]

Ein Drama voller Fragen ist Lessings "Emilia Galotti", ein Stück des Bühnenrepertoires, entstanden am Vorabend der französischen Revolution, mit Bezug auf einen altrömischen Stoff, ein Stück für heute? Schulstoff? Publikumsmagnet? Lessings bürgerliches Trauerspiel handelt von dem Bürgermädchen Emilia, das, um nicht in der Nähe der Mächtigen korrumpierbar zu werden, den Tod wählt. Dieses Ereignis wirft eine schwerwiegende Frage auf. Kann man - und wenn ja, wie? - im Einflussbereich von Macht und Politik seine Unbestechlichkeit bewahren? Der Prinz Gonzaga lässt die junge Frau an ihrem Hochzeitstag entführen, doch um seinen Verführungskünsten nicht zu erliegen, sucht Emilia den Tod. Wie "eine Rose (will sie) gebrochen (sein), ehe der Sturm sie entblättert." Denn Emilia weiß um ihre Verführbarkeit und will an den moralischen Grundsätze, die ihr Vater an sie weitergegeben hat, festhalten. [weiter]

In schlichten, doch ergreifenden Szenen hat Bertolt Brecht exemplarische Alltagssituationen im Nationalsozialismus für die Bühne geschrieben und unter dem Titel FURCHT UND ELEND DES DRITTEN REICHES herausgebracht. [weiter]

Patric Tavanti, Schauspieler, Regisseur und Verfasser von Stücken für Jugendliche, hat sich mit KEINE CHANCE mit dem Thema Gewalt bei Jugendlichen, Ausländerfeindlichkeit und Treuebruch auseinandergesetzt. Seine Geschichte ist schnell erzählt: Thomas wollte eigentlich immer ein Held sein, am liebsten Pilot bei der Bundeswehr. Fliegen war sein großer Traum, aber der ist ausgeträumt. Keine Chance mehr, denn Thomas ist aus einer dreijährigen Jugendhaft entlassen, verurteilt wegen Mordes an einem Albaner. Er war in einer Clique von Jugendlichen, die nicht wussten, wohin mit ihren Aggressionen. Freizeitbeschäftigung: Bier trinken, sich von Musik berauschen lassen und Albaner verkloppen. In der Haft brachte eine Psychologin Thomas, der sich zu Unrecht verurteilt sah, zum Nachdenken. Knochenbrechen fand er ja okay, Totschlag kann dabei passieren, aber den Mord, für den er saß, hatte er nicht begangen. Jetzt möchte er mit der Clique nichts mehr zu tun haben. [weiter]

Rotkäppchen hat seine Liaison mit dem Wolf, auch Woolfieboy genannt, gründlich satt. Da erblickt es endlich einen Traum von Mann: den Märchenprinzen. Es hilft nur eins: Der Mann muss gefunden werden - auch wenn aus dem idealen Märchenwesen im Laufe dieser urkomischen, hinreißend überdrehten satirischen Revue ein ganz normaler Mann wird. Auf seiner Suche begegnen Rotkäppchen eine Vielzahl bekannter Gestalten, bis es endlich ihres Prinzen habhaft wird und das große, das wahre und endgültige Glück sich über die beiden ergießt
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Der kurze theaterfreie Sommer ist vorbei und das Ensemble der Landesbühne startet mit frischer Energie, mit neuen Gesichtern
und noch mehr neuen Produktionen in die Saison 2012/2013. Was für das Publikum in Vorbereitung steht, stellt Intendant Ulrich Fischer bei der Spielzeiteröffnung am Samstag, dem 8. September, ab 19.30 Uhr im Großen Haus im Theater Eisleben vor. [weiter]
Wenn das nicht passt?! Nur wenige Tage nach dem 86. Geburtstag des Autors stellen Schauspieler der Landesbühne die 2009 erschienene Novelle LANDESBÜHNE von Siegfried Lenz vor: "Rätselhafte Dinge geschehen im Gefängnis Isenbüttel. Während einer Theateraufführung verlassen Häftlinge ungehindert das Gelände. Und kurz darauf feiert ein idyllisches Städtchen talentierte Schauspieler - die gar keine sind. Mit dem Hereinbrechen der Kunst und angetrieben von Gefühl, Leidenschaft und Phantasie entdeckt ein ganzes Gemeinwesen seine Möglichkeiten zu Größerem. Und niemand scheint Verdacht zu schöpfen. Oder sind alle - der Intendant der Landesbühne, der Gefängnisdirektor, der Bürgermeister und die Bürger von Grünau - Teil einer grandiosen Inszenierung? Die Ausreißer selbst scheinen keine Ahnung zu haben. Werden sie zurückkehren in ihre Zellen?"
Der Autor Siegfried Lenz wurde am 17. [weiter]
Eine Einstimmung in die bevorstehende Inszenierung. [weiter]

Rund um das Theater / beste Unterhaltung, viel Spass und Freude - Fotos 2011 - Winterfeld [weiter]
Einführung für die Theaterbesucher eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Foyer [weiter]



