

| Freitag, 08. Januar | 19:30 Uhr, FoyerausverkauftHamse mal ne Mark - im Konsum da gibt's Quark Revue von Nicola Genschorek Am 2. Oktober 1999 war die Konsum-Brigade der Landesbühne Sachsen-Anhalt zum ersten Mal angetreten, um ihren Titel "Brigade der sozialistischen Arbeit" erfolgreich zu verteidigen. Dabei ging es nicht um den Ehrentitel schlechthin, sondern mehr um das pekuniäre Moment, winkte doch am erreichten Ziel eine nicht zu verachtende Prämie. Die Verkäuferinnen Irmgard und Sylvie und Verkäufer Hans-Günther stellten sich vor halbleeren Regalen - aber im immer ausverkauften Zuschauerraum - den Mühen der Ebene im sozialistischen Alltag. Mit dem nötigen ideologischen Rüstzeug wurden sie versehen von SED-Sekretär Horst und FDJ-Sekretär Michael. |
| Dienstag, 12. Januar | 10:00 Uhr, Großes HausPeer Gynt von Henrik Ibsen Henrik Ibsen, heute als norwegischer "Nationaldichter" gefeiert, hatte es in seinem Heimatland über Jahrzehnte hinweg schwer. Frustiert und unverstanden verließ er Norwegen und lebte viele jahre vorwiegend in Rom. Ausgerechnet in Ischia und Sorrent schrieb er das norwegischste seiner Stücke, "Peer Gynt". Fast zehn Jahre nach seiner Fertigstellung wurde "Peer Gynt" in Christiana (heute Oslo) 1876 uraufgeführt.
"Leben heißt, mit den Trollen in Herz und Seele zu kämpfen", schrieb Ibsen als Widmung. |
| Mittwoch, 13. Januar | 09:30 Uhr, FoyerWilder Panther, Keks Günter Jankowiak Max ist am Ende. Sein Leben ist ein riesiges schwarzes Loch. Die Eltern sind sauer, weil er von der Schule geflogen ist, und Jessica, seine erste große Liebe, will nichts mehr von ihm wissen. Von Selbstvertrauen fehlt mal wieder jede Spur. Das Leben schmeckt für Max nach Hölle. Darum dröhnt er sich zu mit einem Mix aus Pillen und Alkohol und landet prompt im Himmel vor vier munteren Engeln. Die wissen mehr über ihn, als ihm lieb ist und lassen sein Leben Revue passieren. Nun muss er sich entscheiden, ob er was mit seinem Leben anfangen will oder es einfach so wegwirft. |
| Donnerstag, 14. Januar | 19:30 Uhr, Großes HausausverkauftFaust - Der Tragödie 1. Teil von Johann Wolfgang von Goethe Der Faust-Stoff hat Goethe von seiner Kindheit bis ins hohe Alter begleitet. Erste Bekanntschaft schloss er beim Puppentheater mit den abenteuerlichen Geschichten und dem berühmten mittelalterlichen Doktor. Sie versetzten seine Phantasie in Erregung. Grundlage für die damals beliebten Puppenspiele waren die zahlreichen Faust-Volksbücher. Gelebt hat Johann Faust tatsächlich. Er war ein Zeitgenosse Luthers. Verbürgt sind Studium und ein Hauskauf, Humanisten beschreiben seine vielbestaunten Auftritte. Dann verliert sich sein Leben in das Reich der Legenden. Er zog durch halb Europa und wurde ob seiner Gelehrsamkeit bestaunt und bewundert. |
| Freitag, 15. Januar | 19:30 Uhr, FoyerausverkauftHamse mal ne Mark - im Konsum da gibt's Quark Revue von Nicola Genschorek Am 2. Oktober 1999 war die Konsum-Brigade der Landesbühne Sachsen-Anhalt zum ersten Mal angetreten, um ihren Titel "Brigade der sozialistischen Arbeit" erfolgreich zu verteidigen. Dabei ging es nicht um den Ehrentitel schlechthin, sondern mehr um das pekuniäre Moment, winkte doch am erreichten Ziel eine nicht zu verachtende Prämie. Die Verkäuferinnen Irmgard und Sylvie und Verkäufer Hans-Günther stellten sich vor halbleeren Regalen - aber im immer ausverkauften Zuschauerraum - den Mühen der Ebene im sozialistischen Alltag. Mit dem nötigen ideologischen Rüstzeug wurden sie versehen von SED-Sekretär Horst und FDJ-Sekretär Michael. |
| Samstag, 16. Januar | 19:30 Uhr, Großes HausGastspiel Halpern & Johnson mit Hans Teuscher und Friedrich-Wilhelm Junge Am Anfang steht eine Beerdigung.
Joe Halpern (Hans Teuscher) hat nach fünfzig Jahren Ehe seine Frau Florence verloren. Einsam steht er an ihrem Grab, als ein Fremder mit einem Blumenstrauß an ihn herantritt: "Ich bin der Mann Ihrer Frau!" Der Mann stellt sich als Dennis Johnson (Friedrich-Wilhelm Junge) vor, er hatte eine Beziehung zu Florence. Allerdings war sie da noch nicht verheiratet. Halpern ist über den Einblick in das Vorleben seiner Frau wenig erfreut, nicht ahnend, dass dies lediglich die Spitze des Eisbergs ist. |
20:00 Uhr, GlindeLoriot´s Dramatische Werke Über Loriot schreiben zu wollen, ihn gar einem Publikum anpreisen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Dieser Mann wurde mit dem überhäuft, wonach andere ein Leben lang umsonst lechzen. Vom Grimme-Preis bis zum Großen Verdienstkreuz, von der Goldenen Kamera bis zu Goldenen Europa. Seine runden Geburtstage sind Meilensteine in der bundesdeutschen Fernsehgeschichte, bescheren sie uns doch kurzweilige Ehrungen, gespickt mit Vergnüglichsten Eigenleistungen des Jubilars.
Loriot ist längs eine Institution. An ihm scheiden sich keine Geister. Sein Humor ist feinsinnig und albern, stets aber unverwechselbar. Seine Dramatischen Werke sind längst Legenden. | |
| Dienstag, 19. Januar | 10:00 Uhr, WolfenFaust - Der Tragödie 1. Teil von Johann Wolfgang von Goethe Der Faust-Stoff hat Goethe von seiner Kindheit bis ins hohe Alter begleitet. Erste Bekanntschaft schloss er beim Puppentheater mit den abenteuerlichen Geschichten und dem berühmten mittelalterlichen Doktor. Sie versetzten seine Phantasie in Erregung. Grundlage für die damals beliebten Puppenspiele waren die zahlreichen Faust-Volksbücher. Gelebt hat Johann Faust tatsächlich. Er war ein Zeitgenosse Luthers. Verbürgt sind Studium und ein Hauskauf, Humanisten beschreiben seine vielbestaunten Auftritte. Dann verliert sich sein Leben in das Reich der Legenden. Er zog durch halb Europa und wurde ob seiner Gelehrsamkeit bestaunt und bewundert. |
| Mittwoch, 20. Januar | 09:30 Uhr, FoyerSchmetterling Franziska Steiof Wer kennt es nicht, das Problem mit den Pfunden. Meist hat man zu viel auf den Hüften, ganz selten zu wenig. Wirklich zufrieden sind die Wenigsten. Seltsamerweise auch die nicht, die es sein könnten. Längst hat der Diätenwahn nicht nur Mann und Frau gleichermaßen erwischt, nein, er ist auch in den Kinder- und Jugendzimmern heimisch geworden. Attraktivität braucht Modelmaße. Und in der Pubertät zählen bekanntlich vor allem Äußerlichkeiten. Dick sein ist der blanke Horror. Auch für Jana, ein ebenso fröhliches wie hübsches Mädchen. Alles scheint perfekt in ihrer Welt: Sie ist beliebt, hat eine beste Freundin, einen großen Bruder, gute Zensuren und keine Probleme mit ihren Eltern. |
| Samstag, 23. Januar | 19:30 Uhr, Großes HausGastspielausverkauft Dinner for One und Ilse Bähnerts 79. Geburtstag Komödie mit dem Zwinger Trio Dresden Sie vorzustellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Ob als Trio oder solo, sie sind schon heimisch an der Landesbühne Eisleben: Tom Pauls, Peter Kube und Jürgen Haase. Peter Kube ist unserem Publikum inzwischen auch als Regisseur des "Rotkäppchen-Reports" bestens bekannt. Nun geben die Drei ihr nächstes Dinner for One und feiern zudem in bester Ilse-Bähnert-Manier deren 79. Geburtstag. "Dinner for One" ist das Paradestück für die drei Komiker: temporeich, akrobatisch, zungenbrecherisch. Tom Pauls als James serviert Jürgen Haase als Miss Sophie das Menü, trinkt für die längst verblichenen Geburtstagsgäste mit und stolpert natürlich über den Eisbären, der hier ein Tiger ist. |
| Sonntag, 24. Januar | 18:00 Uhr, FoyerDie 39 Stufen Deutsch von Bernd Weitmar Alfred Hitchcock und die hohe Kunst des Slapsticks: Auf den ersten Blick hat beides wenig miteinander zu tun. Doch erobert sich der Spionagekrimi "39 Stufen" die Bühne, dann ist Spannung und Komik im Duett angesagt. 007 lässt von der Ferne grüßen. Mit virtuoser Leichtigkeit bewältigen vier Schauspieler die umfangreiche Personage der Geschichte und wechseln die Rollen wie Jacke oder Hut. Richard Hannay alias Florian Wegner begibt sich als vermeintlicher Mörder auf eine abenteuerliche Flucht von London in die schottischen Highlands. Er muss seine Unschuld beweisen, indem er den Spionagering der "39 Stufen" aufdeckt. |
| Dienstag, 26. Januar | 09:30 Uhr, Großes HausZwerg Nase nach Wilhelm Hauff / Bearbeitung von Marco Süß Der zwölfjährige Jakob begegnet auf dem Markt der Hexe Kräuterweis, die bei seiner Mutter Gemüse kaufen will. Nachdem sie zum großen Verdruss des Jungen mit ihren hässlichen Fingern in den frischen Waren gewühlt hat, kauft sie einige Kohlköpfe und verlangt, dass Jakob sie nach Hause bringt. Dort wird er mit einer köstlichen Suppe bewirtet, die ihn in einen tiefen Schlaf sinken lässt. Sieben Jahre lebt er in dem Haus der Hexe und wird zu einem Meister der Kochkunst. Als er endlich ihrer Macht entkommen kann, ist er in einen hässlichen Zwerg mit langer Nase verwandelt. Die Eltern erkennen ihn nicht wieder und weisen ihn entsetzt zurück. Die Bewohner der Stadt verspotten ihn. |
| Mittwoch, 27. Januar | 09:30 Uhr, FoyerausverkauftWilder Panther, Keks Günter Jankowiak Max ist am Ende. Sein Leben ist ein riesiges schwarzes Loch. Die Eltern sind sauer, weil er von der Schule geflogen ist, und Jessica, seine erste große Liebe, will nichts mehr von ihm wissen. Von Selbstvertrauen fehlt mal wieder jede Spur. Das Leben schmeckt für Max nach Hölle. Darum dröhnt er sich zu mit einem Mix aus Pillen und Alkohol und landet prompt im Himmel vor vier munteren Engeln. Die wissen mehr über ihn, als ihm lieb ist und lassen sein Leben Revue passieren. Nun muss er sich entscheiden, ob er was mit seinem Leben anfangen will oder es einfach so wegwirft. |
| Donnerstag, 28. Januar | 10:30 Uhr, Großes Haus Das Gespenst von Canterville Oscar Wilde In der schaurig-schönen Idylle von Schloss Canterville geistert seit Jahrhunderten ein Gespenst. Würdevoll spukt es durch die Gänge, ergeht sich in schauerlichen Gesängen und schreckt das Personal, wie es sich für ein Schlossgespenst von Rang und Namen gehört. So könnte es die nächsten hundert Jahre weitergehen. Da platzt in den ehrwürdigsten englischen Grusel mit viel Getöse Familie Otis aus Amerika hinein. Das lässt nichts Gutes ahnen. Denn die Otis' besitzen zwar viel Unternehmergeist, aber keinen Sinn für Traditionen. Tapfer gibt das Gespenst sein Bestes, aber es erntet statt Grusel nur Hohn und Gelächter. |
19:30 Uhr, FoyerausverkauftHamse mal ne Mark - im Konsum da gibt's Quark Revue von Nicola Genschorek Am 2. Oktober 1999 war die Konsum-Brigade der Landesbühne Sachsen-Anhalt zum ersten Mal angetreten, um ihren Titel "Brigade der sozialistischen Arbeit" erfolgreich zu verteidigen. Dabei ging es nicht um den Ehrentitel schlechthin, sondern mehr um das pekuniäre Moment, winkte doch am erreichten Ziel eine nicht zu verachtende Prämie. Die Verkäuferinnen Irmgard und Sylvie und Verkäufer Hans-Günther stellten sich vor halbleeren Regalen - aber im immer ausverkauften Zuschauerraum - den Mühen der Ebene im sozialistischen Alltag. Mit dem nötigen ideologischen Rüstzeug wurden sie versehen von SED-Sekretär Horst und FDJ-Sekretär Michael. | |
| Samstag, 30. Januar | 19:30 Uhr, FoyerausverkauftRotkäppchen-Report oder Suche nach Märchenprinzen Angelika Bartram, Musik Steve Nobles Rotkäppchen hat ihre Liaison mit dem Wolf, auch Woolfieboy genannt, gründlich satt. Da erblickt sie endlich einen Traum von Mann: den Märchenprinzen. Da hilft nur eins: Der Mann muss gefunden werden - auch wenn aus dem idealen Märchenwesen im Laufe dieser urkomischen, hinreißend überdrehten satirischen Revue ein ganz normaler Mann wird. Auf ihrer Suche begegnen ihr eine Vielzahl bekannter Gestalten, bis sie endlich ihres Prinzen habhaft wird und das große, das wahre und endgültige Glück sich über die beiden ergießt
Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH |
| Sonntag, 31. Januar | 18:00 Uhr, FoyerausverkauftLoriot´s Dramatische Werke Über Loriot schreiben zu wollen, ihn gar einem Publikum anpreisen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Dieser Mann wurde mit dem überhäuft, wonach andere ein Leben lang umsonst lechzen. Vom Grimme-Preis bis zum Großen Verdienstkreuz, von der Goldenen Kamera bis zu Goldenen Europa. Seine runden Geburtstage sind Meilensteine in der bundesdeutschen Fernsehgeschichte, bescheren sie uns doch kurzweilige Ehrungen, gespickt mit Vergnüglichsten Eigenleistungen des Jubilars.
Loriot ist längs eine Institution. An ihm scheiden sich keine Geister. Sein Humor ist feinsinnig und albern, stets aber unverwechselbar. Seine Dramatischen Werke sind längst Legenden. |