Landesbühne Sachsen-Anhalt - Lutherstadt Eisleben

Spielzeit 2009/10

Spielzeit 2009/10

Spielplan

Nächste Premiere

30.04.2010

Das Maß der Dinge

Spielplan

Februar 2010

Dienstag, 02. Februar
19:30 Uhr, Großes Haus
Faust - Der Tragödie 1. Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Der Faust-Stoff hat Goethe von seiner Kindheit bis ins hohe Alter begleitet. Erste Bekanntschaft schloss er beim Puppentheater mit den abenteuerlichen Geschichten und dem berühmten mittelalterlichen Doktor. Sie versetzten seine Phantasie in Erregung. Grundlage für die damals beliebten Puppenspiele waren die zahlreichen Faust-Volksbücher. Gelebt hat Johann Faust tatsächlich. Er war ein Zeitgenosse Luthers. Verbürgt sind Studium und ein Hauskauf, Humanisten beschreiben seine vielbestaunten Auftritte. Dann verliert sich sein Leben in das Reich der Legenden. Er zog durch halb Europa und wurde ob seiner Gelehrsamkeit bestaunt und bewundert.
Donnerstag, 04. Februar
09:30 Uhr, Foyerausverkauft
Wilder Panther, Keks
Günter Jankowiak
Max ist am Ende. Sein Leben ist ein riesiges schwarzes Loch. Die Eltern sind sauer, weil er von der Schule geflogen ist, und Jessica, seine erste große Liebe, will nichts mehr von ihm wissen. Das Elend lauert hinter jeder Ecke. Dafür fehlt von Selbstvertrauen mal wieder jede Spur. Schön ist die Jugend? Von wegen. Das Leben schmeckt für Max nach Hölle. Darum dröhnt er sich zu mit einem Mix aus Pillen und Alkohol und landet prompt im Himmel vor fünf munteren Engeln. Von Langeweile ist über den Wolken nichts zu spüren. Jimi Hendrix mischt die Schalmeiengruppe auf und die weibliche Engelsschar ist an der neuesten Schminktechnik mehr als nur wenig interessiert.
Freitag, 05. Februar
19:30 Uhr, Arnstadt
Peer Gynt
von Henrik Ibsen
Henrik Ibsen, heute als norwegischer "Nationaldichter" gefeiert, hatte es in seinem Heimatland über Jahrzehnte hinweg schwer. Frustiert und unverstanden verließ er Norwegen und lebte viele jahre vorwiegend in Rom. Ausgerechnet in Ischia und Sorrent schrieb er das norwegischste seiner Stücke, "Peer Gynt". Fast zehn Jahre nach seiner Fertigstellung wurde "Peer Gynt" in Christiana (heute Oslo) 1876 uraufgeführt. "Leben heißt, mit den Trollen in Herz und Seele zu kämpfen", schrieb Ibsen als Widmung.
Samstag, 06. Februar
19:30 Uhr, Foyer
Die 39 Stufen
Deutsch von Bernd Weitmar
Alfred Hitchcock und die hohe Kunst des Slapsticks: Auf den ersten Blick hat beides wenig miteinander zu tun. Doch erobert sich der Spionagekrimi "39 Stufen" die Bühne, dann ist Spannung und Komik im Duett angesagt. 007 lässt von der Ferne grüßen. Mit virtuoser Leichtigkeit bewältigen vier Schauspieler die umfangreiche Personage der Geschichte und wechseln die Rollen wie Jacke oder Hut. Richard Hannay alias Florian Wegner begibt sich als vermeintlicher Mörder auf eine abenteuerliche Flucht von London in die schottischen Highlands. Er muss seine Unschuld beweisen, indem er den Spionagering der "39 Stufen" aufdeckt.
Sonntag, 07. Februar
15:00 Uhr, Großes Haus
König Drosselbart
Brüder Grimm
Ein König hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön, aber dabei so stolz und übermütig, dass ihr kein Freier gut genug war. Sie wies einen nach dem anderen ab und trieb noch dazu Spott mit ihnen. An jedem hatte sie etwas auszusetzen. Besonders aber machte sie sich über einen guten König lustig, dem das Kinn ein wenig krumm gewachsen war. "Ei", rief sie und lachte, "der hat ein Kinn, wie die Drossel einen Schnabel!" Und seit der Zeit bekam er den Namen Drosselbart. Der alte König aber, als er sah, dass seine Tochter nichts tat, als über die Leute zu spotten, wurde zornig und schwor, sie sollte den ersten besten Bettler zum Manne nehmen, der vor seine Türe käme...
Mittwoch, 10. Februar
10:00 Uhr, Großes Haus
Zwerg Nase
nach Wilhelm Hauff / Bearbeitung von Marco Süß
Der zwölfjährige Jakob begegnet auf dem Markt der Hexe Kräuterweis, die bei seiner Mutter Gemüse kaufen will. Nachdem sie zum großen Verdruss des Jungen mit ihren hässlichen Fingern in den frischen Waren gewühlt hat, kauft sie einige Kohlköpfe und verlangt, dass Jakob sie nach Hause bringt. Dort wird er mit einer köstlichen Suppe bewirtet, die ihn in einen tiefen Schlaf sinken lässt. Sieben Jahre lebt er in dem Haus der Hexe und wird zu einem Meister der Kochkunst. Als er endlich ihrer Macht entkommen kann, ist er in einen hässlichen Zwerg mit langer Nase verwandelt. Die Eltern erkennen ihn nicht wieder und weisen ihn entsetzt zurück. Die Bewohner der Stadt verspotten ihn.
Samstag, 13. Februar
19:30 Uhr, FoyerPremiereausverkauft
Kamikaze Pictures
von Jan Liedtke
Liebe auf den ersten Blick? Andy (Christoff Mortagne) hat es erwischt. Er war unterwegs mit seiner Kamera das Leben einzufangen und fand sie: Linda! Sie entschwand ihm so unvermutet, wie sie aufgetaucht war. Jetzt sucht Andy Linda wie die Nadel im Heuhaufen. Zum Glück gibt es Henry, Andys Jugendfreund, und die Medien. Sein altes Leben hinter sich lassend, kommt Henry (Oliver Beck) zu Besuch, um an Andys Suchaktion mitzuwirken, vor allem wohl, weil er von seiner Freundin Sun den Laufpass bekommen hat. Sein Familienleben hat sich Henry mit Drogenkonsum, Schulden und Ziellosigkeit verbaut.
Sonntag, 14. Februar
14:30 Uhr, FoyerGastspielausverkauft
Ne Schüssel Buntes: Love Boat
Travestie, Kabarett und Musicalshow
18:00 Uhr, FoyerGastspiel
Ne Schüssel Buntes: Love Boat
Travestie, Kabarett und Musicalshow
Mittwoch, 17. Februar
15:30 Uhr, Witten
König Drosselbart
Brüder Grimm
Ein König hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön, aber dabei so stolz und übermütig, dass ihr kein Freier gut genug war. Sie wies einen nach dem anderen ab und trieb noch dazu Spott mit ihnen. An jedem hatte sie etwas auszusetzen. Besonders aber machte sie sich über einen guten König lustig, dem das Kinn ein wenig krumm gewachsen war. "Ei", rief sie und lachte, "der hat ein Kinn, wie die Drossel einen Schnabel!" Und seit der Zeit bekam er den Namen Drosselbart. Der alte König aber, als er sah, dass seine Tochter nichts tat, als über die Leute zu spotten, wurde zornig und schwor, sie sollte den ersten besten Bettler zum Manne nehmen, der vor seine Türe käme...
Donnerstag, 18. Februar
19:30 Uhr, Foyer
Kamikaze Pictures
von Jan Liedtke
Liebe auf den ersten Blick? Andy (Christoff Mortagne) hat es erwischt. Er war unterwegs mit seiner Kamera das Leben einzufangen und fand sie: Linda! Sie entschwand ihm so unvermutet, wie sie aufgetaucht war. Jetzt sucht Andy Linda wie die Nadel im Heuhaufen. Zum Glück gibt es Henry, Andys Jugendfreund, und die Medien. Sein altes Leben hinter sich lassend, kommt Henry (Oliver Beck) zu Besuch, um an Andys Suchaktion mitzuwirken, vor allem wohl, weil er von seiner Freundin Sun den Laufpass bekommen hat. Sein Familienleben hat sich Henry mit Drogenkonsum, Schulden und Ziellosigkeit verbaut.
Freitag, 19. Februar
10:00 Uhr, Großes Haus
Maria Stuart
Friedrich Schiller
Im Jahre 1568 flieht die katholische Maria Stuart, legitime Königin von Schottland, vor ihrem Volk nach England. Sie hat ihren Gatten umbringen lassen und den Mörder geheiratet. Die Untertanen rebellieren. Doch die protestantische Verwandtschaft bietet ihr nicht den erhofften Schutz. Aus gutem Grund: Elisabeth I. fürchtet den in der Vergangenheit lautstark vorgebrachten Thronanspruch Marias. Ohnehin verbindet die Halbschwestern alles andere als Zuneigung. Unsichere Zeiten fordern klare Handlungen. Elisabeth lässt Maria auf einem Schloss festsetzen. 19 lange Jahre vergehen. Es ist eine Zeit der Intrigen, der Verleumdungen und Befreiungsversuche.
19:30 Uhr, Foyer
Kamikaze Pictures
von Jan Liedtke
Liebe auf den ersten Blick? Andy (Christoff Mortagne) hat es erwischt. Er war unterwegs mit seiner Kamera das Leben einzufangen und fand sie: Linda! Sie entschwand ihm so unvermutet, wie sie aufgetaucht war. Jetzt sucht Andy Linda wie die Nadel im Heuhaufen. Zum Glück gibt es Henry, Andys Jugendfreund, und die Medien. Sein altes Leben hinter sich lassend, kommt Henry (Oliver Beck) zu Besuch, um an Andys Suchaktion mitzuwirken, vor allem wohl, weil er von seiner Freundin Sun den Laufpass bekommen hat. Sein Familienleben hat sich Henry mit Drogenkonsum, Schulden und Ziellosigkeit verbaut.
Samstag, 20. Februar
19:30 Uhr, Foyer
Die 39 Stufen
Deutsch von Bernd Weitmar
Alfred Hitchcock und die hohe Kunst des Slapsticks: Auf den ersten Blick hat beides wenig miteinander zu tun. Doch erobert sich der Spionagekrimi "39 Stufen" die Bühne, dann ist Spannung und Komik im Duett angesagt. 007 lässt von der Ferne grüßen. Mit virtuoser Leichtigkeit bewältigen vier Schauspieler die umfangreiche Personage der Geschichte und wechseln die Rollen wie Jacke oder Hut. Richard Hannay alias Florian Wegner begibt sich als vermeintlicher Mörder auf eine abenteuerliche Flucht von London in die schottischen Highlands. Er muss seine Unschuld beweisen, indem er den Spionagering der "39 Stufen" aufdeckt.
Sonntag, 21. Februar
18:00 Uhr, Großes HausGastspielausverkauft
Lebende Rock Legenden
mit Mark Janicello & Band
Ein Muss für alle Fans des klassischen Rock 'n' Roll. Mit Mark Janicello ist ein Elvis-Double am Werk, den als "the best Elvis interpreter in the world" zu bezeichnen keineswegs eine Übertreibung ist. Die Show wir auch Songs von Buddy Holly, Jerry Lee Lewis und Big Bopper etc. präsentieren. Bei vielen Zuschauern wecken diese Songs Erinnerungen an ihre Teenagerzeit, doch sie begeistern durchaus auch junge Leute.
Dienstag, 23. Februar
09:30 Uhr, Foyerausverkauft
Wilder Panther, Keks
Günter Jankowiak
Max ist am Ende. Sein Leben ist ein riesiges schwarzes Loch. Die Eltern sind sauer, weil er von der Schule geflogen ist, und Jessica, seine erste große Liebe, will nichts mehr von ihm wissen. Das Elend lauert hinter jeder Ecke. Dafür fehlt von Selbstvertrauen mal wieder jede Spur. Schön ist die Jugend? Von wegen. Das Leben schmeckt für Max nach Hölle. Darum dröhnt er sich zu mit einem Mix aus Pillen und Alkohol und landet prompt im Himmel vor fünf munteren Engeln. Von Langeweile ist über den Wolken nichts zu spüren. Jimi Hendrix mischt die Schalmeiengruppe auf und die weibliche Engelsschar ist an der neuesten Schminktechnik mehr als nur wenig interessiert.
Mittwoch, 24. Februar
10:00 Uhr, Luckenwalde
Faust - Der Tragödie 1. Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Der Faust-Stoff hat Goethe von seiner Kindheit bis ins hohe Alter begleitet. Erste Bekanntschaft schloss er beim Puppentheater mit den abenteuerlichen Geschichten und dem berühmten mittelalterlichen Doktor. Sie versetzten seine Phantasie in Erregung. Grundlage für die damals beliebten Puppenspiele waren die zahlreichen Faust-Volksbücher. Gelebt hat Johann Faust tatsächlich. Er war ein Zeitgenosse Luthers. Verbürgt sind Studium und ein Hauskauf, Humanisten beschreiben seine vielbestaunten Auftritte. Dann verliert sich sein Leben in das Reich der Legenden. Er zog durch halb Europa und wurde ob seiner Gelehrsamkeit bestaunt und bewundert.
Donnerstag, 25. Februar
19:30 Uhr, Großes HausGastspiel
Günter allein zu haus
Uwe Steimle Solo
Der beliebte Schauspieler und Kabarettist in seiner Paraderolle als Günter Zieschong! Mit diesem Solo-Kabarettprogramm feierte Uwe Steimle auf allen wichtigen Kleinkunst- und Theaterbühnen wahre Triumphe. Er führt darin die Figur "Günter Zieschong" fort. Dem langzeitarbeitslosen ehemaligen Parteisekretär wird der Posten eines Kirchenführers angeboten ... Während eines vorweihnachtlichen Home-Trainings verfranst sich diese tragikomische Figur vollends: Hausordnung mit J.S. Bach, Puppenweihnacht mit Ernst Busch, kaputte Stühle und viele, viele andere Dinge, die "och ma wieder gemacht werden müssten". Tragische Geschichte - zum Totlachen komisch.
Freitag, 26. Februar
09:30 Uhr, Foyerausverkauft
Schmetterling
Franziska Steiof
Wer kennt es nicht, das Problem mit den Pfunden. Meist hat man zu viel auf den Hüften, ganz selten zu wenig. Wirklich zufrieden sind die Wenigsten. Seltsamerweise auch die nicht, die es sein könnten. Längst hat der Diätenwahn nicht nur Mann und Frau gleichermaßen erwischt, nein, er ist auch in den Kinder- und Jugendzimmern heimisch geworden. Attraktivität braucht Modelmaße. Und in der Pubertät zählen bekanntlich vor allem Äußerlichkeiten. Dick sein ist der blanke Horror. Auch für Jana, ein ebenso fröhliches wie hübsches Mädchen. Alles scheint perfekt in ihrer Welt: Sie ist beliebt, hat eine beste Freundin, einen großen Bruder, gute Zensuren und keine Probleme mit ihren Eltern.
19:30 Uhr, Bernburg
Peer Gynt
von Henrik Ibsen
Henrik Ibsen, heute als norwegischer "Nationaldichter" gefeiert, hatte es in seinem Heimatland über Jahrzehnte hinweg schwer. Frustiert und unverstanden verließ er Norwegen und lebte viele jahre vorwiegend in Rom. Ausgerechnet in Ischia und Sorrent schrieb er das norwegischste seiner Stücke, "Peer Gynt". Fast zehn Jahre nach seiner Fertigstellung wurde "Peer Gynt" in Christiana (heute Oslo) 1876 uraufgeführt. "Leben heißt, mit den Trollen in Herz und Seele zu kämpfen", schrieb Ibsen als Widmung.
Samstag, 27. Februar
19:30 Uhr, Foyerausverkauft
Hamse mal ne Mark - im Konsum da gibt's Quark
Revue von Nicola Genschorek
Seit bereits zehn Jahren kämpft die Konsumbrigade an der Eisleber Landesbühne unverdrossen und zum größten Vergnügen des Publikums um den Titel "Brigade der sozialistischen Arbeit". Wieder und wieder sorgen die Verkäuferinnen Irmgard und Sylvia, Verkäufer Hans-Günther, Parteisekretär Horst und FDJ-Sekretär Michael in bewährter musikalischer Begleitung der "Rondo Combo" für beste Stimmung,wenn sie in den Mühen des sozialistischen Alltags vor halbleeren Regalen um den Titel ringen und diesen nach Erhalt zünftig feiern. Ein augenzwinkender Rückblick auf die DDR.
Sonntag, 28. Februar
10:00 Uhr, Sangerhausen
Die Angst geht täglich mit
Theater im Klassenzimmer
18:00 Uhr, Foyerausverkauft
Hamse mal ne Mark - im Konsum da gibt's Quark
Revue von Nicola Genschorek
Seit bereits zehn Jahren kämpft die Konsumbrigade an der Eisleber Landesbühne unverdrossen und zum größten Vergnügen des Publikums um den Titel "Brigade der sozialistischen Arbeit". Wieder und wieder sorgen die Verkäuferinnen Irmgard und Sylvia, Verkäufer Hans-Günther, Parteisekretär Horst und FDJ-Sekretär Michael in bewährter musikalischer Begleitung der "Rondo Combo" für beste Stimmung,wenn sie in den Mühen des sozialistischen Alltags vor halbleeren Regalen um den Titel ringen und diesen nach Erhalt zünftig feiern. Ein augenzwinkender Rückblick auf die DDR.