

| Samstag, 02. Oktober | 19:30 Uhr, Großes HausPremiereCash Komödie von Michael Cooney England ist ein Wohlfahrtsstaat und geht er nicht Pleite (siehe Griechenland), dann lässt es sich darin gut einrichten. Jedenfalls solange einen die Lust am Erfinden nicht verlässt. Das dachte sich aus Not und einem Zufall geboren Eric Swan. Phantasie und Geschick hat er genügend, um damit seinen Lebensunterhalt trotz Stellenverlust zu bestreiten. Eric verheimlicht seiner Frau Linda, dass er seinen Job verloren hat und spielt ihr vor, weiterhin werktäglich zur Arbeit zu gehen. Er will nicht auch noch sein Gesicht verlieren. Also arbeitet er von zu Hause aus, hart, und das Geld fließt. Erics selbst gestellte Aufgaben bestehen darin, Anträge auf Sozialzuwendungen zu stellen. |
| Sonntag, 03. Oktober | 18:00 Uhr, FoyerausverkauftIch sag´s gleich - ich war´s nicht! Solokabarett mit Ralph Richter Was der Richter in seinem neuen Programm erzählt, ist alles wahr. Vieles ist zwar maßlos übertrieben, aber eigentlich ist es genauso passiert.
Ich sag's gleich - ich war's nicht! behauptet er. Aber kann man einen Abend glaubhaft versichern, alles richtig gemacht zu haben? Er hält sich selber den Spiegel vor's Gesicht, und die Zuschauer erkennen sich wieder. Aber er nimmt sein Publikum nur soweit auf die Schippe, dass es bequem wieder runterspringen kann. Man kann dem eigenen Verstand nicht mehr trauen, wenn es darum geht, die Zusammenhänge zwischen sächsischer Sprache und schmusigen Komplimenten, Einbürgerungstests und italienischem Essen, Fernsehwahn- und Unsinn zu begreifen. |
| Dienstag, 05. Oktober | 19:30 Uhr, Foyerdas maß der dinge von Neil LaBute Vorher-Nachher-Reportagen gibt es nicht nur in Mode- und Frauenzeitschriften. Der Ehrgeiz künstlich einen perfekten Menschen zu kreieren und sich eine Traumfrau zu erschaffen, durchzieht die Geschichte der Literatur und ist ein Thema der Wissenschaften.
Der zeitgenössische amerikanische Autor Neil LaBute hat dieses Sujet unter einem neuen Aspekt aufgegriffen und in das Studentenmilieu einer amerikanischen Kleinstadt verlegt. Adam, Literaturstudent, etwas mollig, etwas schüchtern, lernt Evelyn, Kunststudentin, taff und ehrgeizig, kennen und verliebt sich in sie. |
| Mittwoch, 06. Oktober | 09:00 Uhr, WeißenfelsAlice im Wunderland nach Lewis Carroll von Jan Bodinus Wie ist es nervig, wenn die Erwachsenen immer an einem herum erziehen. "Alice, sitz gerade!" "Alice, trink deinen Tee!" "Alice, hast du deine Hausaufgaben gemacht?" usw. usw. Da heißt es für unsere Alice, Flucht nach vorn, einem weißen Kaninchen mit schicker roter Weste hinterher, durch den Kaninchenbau direkt ins Wunderland. Nun, fast direkt. Erst muss Alice sich mit den neuen Größenverhältnissen arrangieren. Mal ist sie zu groß, um durch die Tür zu kommen, mal zu klein, um an den Schlüssel zu reichen. Aber immer ist sie neugierig genug, ihren Weg weiter zu gehen und das Wunderland mit seinen merkwürdigen Gestalten zu entdecken. |
| Donnerstag, 07. Oktober | 09:30 Uhr, FoyerWilder Panther, Keks Günter Jankowiak Max ist am Ende. Sein Leben ist ein riesiges schwarzes Loch. Die Eltern sind sauer, weil er von der Schule geflogen ist, und Jessica, seine erste große Liebe, will nichts mehr von ihm wissen. Von Selbstvertrauen fehlt mal wieder jede Spur. Das Leben schmeckt für Max nach Hölle. Darum dröhnt er sich zu mit einem Mix aus Pillen und Alkohol und landet prompt im Himmel vor vier munteren Engeln. Die wissen mehr über ihn, als ihm lieb ist und lassen sein Leben Revue passieren. Nun muss er sich entscheiden, ob er was mit seinem Leben anfangen will oder es einfach so wegwirft. |
19:30 Uhr, Großes HausCash Komödie von Michael Cooney England ist ein Wohlfahrtsstaat und geht er nicht Pleite (siehe Griechenland), dann lässt es sich darin gut einrichten. Jedenfalls solange einen die Lust am Erfinden nicht verlässt. Das dachte sich aus Not und einem Zufall geboren Eric Swan. Phantasie und Geschick hat er genügend, um damit seinen Lebensunterhalt trotz Stellenverlust zu bestreiten. Eric verheimlicht seiner Frau Linda, dass er seinen Job verloren hat und spielt ihr vor, weiterhin werktäglich zur Arbeit zu gehen. Er will nicht auch noch sein Gesicht verlieren. Also arbeitet er von zu Hause aus, hart, und das Geld fließt. Erics selbst gestellte Aufgaben bestehen darin, Anträge auf Sozialzuwendungen zu stellen. | |
| Freitag, 08. Oktober | 19:30 Uhr, FoyerGastspielDziuk´s Küche Danny Dziuk, Max Schwarzlose, Hans Rohe und Tom Baumgarte Als Musiker hat Danny Dziuk längst einen unantastbaren Ruf, war mit Größen wie David Lindley im Studio, tourte durch ganz Europa und die USA, verfasst Songs für Künstler wie Ulla Meinecke oder Stoppok und komponiert Filmmusik, z.B. für den "Tatort". Dziuks musisches Potential ist zu groß, als dass er sich gestatten dürfte, stets nur anderen zu dienen und nicht seiner eigenen Kunst. Mit "Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers" hat er gemeinsam mit seiner Band sein bisher stärkstes Album eingespielt, ein großer poetischer und musikalischer Wurf des Songwriters. |
| Samstag, 09. Oktober | 19:30 Uhr, Großes HausPeer Gynt von Edvard Grieg Eine Konzert-Lesung mit Textausschnitten aus Henriks Ibsens dramatischem Gedicht und der Schauspielmusik von Edvard Krieg. Es lesen Schauspieler aus dem Ensemble der Landesbühne Sachsen-Anhalt Lutherstadt Eisleben.
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie
Dirigent: Christian Simonis
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| Sonntag, 10. Oktober | 14:30 Uhr, FoyerGastspielausverkauftKálmán Balogh & The Gipsy Cimbalom Band Die Musik dieser Band des "Magiers am Cimbalom", Kálmán Balogh (Budapest), hat eine erstaunliche Bandbreite. Sie beinhaltet nicht nur die instrumentale Musik der Roma Ungarns, sondern umfasst gleichermaßen Musiken des gesamten Balkans - mazedonischer, bulgarischer, rumänischer Provenienz. Perfektes Ensemblespiel, glänzende, von virtuoser Leichtigkeit getragene solistische Parts und faszinierende Arrangements mit überraschenden Jazz-, Bossa Nova- und Klezmer-Zitaten, machen die Live-Auftritte der Gipsy Cimbalom Band zu einem ganz besonderen Erlebnis. |
| Dienstag, 12. Oktober | 10:00 Uhr, BernburgAlice im Wunderland nach Lewis Carroll von Jan Bodinus Wie ist es nervig, wenn die Erwachsenen immer an einem herum erziehen. "Alice, sitz gerade!" "Alice, trink deinen Tee!" "Alice, hast du deine Hausaufgaben gemacht?" usw. usw. Da heißt es für unsere Alice, Flucht nach vorn, einem weißen Kaninchen mit schicker roter Weste hinterher, durch den Kaninchenbau direkt ins Wunderland. Nun, fast direkt. Erst muss Alice sich mit den neuen Größenverhältnissen arrangieren. Mal ist sie zu groß, um durch die Tür zu kommen, mal zu klein, um an den Schlüssel zu reichen. Aber immer ist sie neugierig genug, ihren Weg weiter zu gehen und das Wunderland mit seinen merkwürdigen Gestalten zu entdecken. |
| Mittwoch, 13. Oktober | 10:00 Uhr, BernburgAlice im Wunderland nach Lewis Carroll von Jan Bodinus Wie ist es nervig, wenn die Erwachsenen immer an einem herum erziehen. "Alice, sitz gerade!" "Alice, trink deinen Tee!" "Alice, hast du deine Hausaufgaben gemacht?" usw. usw. Da heißt es für unsere Alice, Flucht nach vorn, einem weißen Kaninchen mit schicker roter Weste hinterher, durch den Kaninchenbau direkt ins Wunderland. Nun, fast direkt. Erst muss Alice sich mit den neuen Größenverhältnissen arrangieren. Mal ist sie zu groß, um durch die Tür zu kommen, mal zu klein, um an den Schlüssel zu reichen. Aber immer ist sie neugierig genug, ihren Weg weiter zu gehen und das Wunderland mit seinen merkwürdigen Gestalten zu entdecken. |
15:00 Uhr, BernburgAlice im Wunderland nach Lewis Carroll von Jan Bodinus Wie ist es nervig, wenn die Erwachsenen immer an einem herum erziehen. "Alice, sitz gerade!" "Alice, trink deinen Tee!" "Alice, hast du deine Hausaufgaben gemacht?" usw. usw. Da heißt es für unsere Alice, Flucht nach vorn, einem weißen Kaninchen mit schicker roter Weste hinterher, durch den Kaninchenbau direkt ins Wunderland. Nun, fast direkt. Erst muss Alice sich mit den neuen Größenverhältnissen arrangieren. Mal ist sie zu groß, um durch die Tür zu kommen, mal zu klein, um an den Schlüssel zu reichen. Aber immer ist sie neugierig genug, ihren Weg weiter zu gehen und das Wunderland mit seinen merkwürdigen Gestalten zu entdecken. | |
19:30 Uhr, Foyerdas maß der dinge von Neil LaBute Vorher-Nachher-Reportagen gibt es nicht nur in Mode- und Frauenzeitschriften. Der Ehrgeiz künstlich einen perfekten Menschen zu kreieren und sich eine Traumfrau zu erschaffen, durchzieht die Geschichte der Literatur und ist ein Thema der Wissenschaften.
Der zeitgenössische amerikanische Autor Neil LaBute hat dieses Sujet unter einem neuen Aspekt aufgegriffen und in das Studentenmilieu einer amerikanischen Kleinstadt verlegt. Adam, Literaturstudent, etwas mollig, etwas schüchtern, lernt Evelyn, Kunststudentin, taff und ehrgeizig, kennen und verliebt sich in sie. | |
| Donnerstag, 14. Oktober | 10:00 Uhr, BernburgAlice im Wunderland nach Lewis Carroll von Jan Bodinus Wie ist es nervig, wenn die Erwachsenen immer an einem herum erziehen. "Alice, sitz gerade!" "Alice, trink deinen Tee!" "Alice, hast du deine Hausaufgaben gemacht?" usw. usw. Da heißt es für unsere Alice, Flucht nach vorn, einem weißen Kaninchen mit schicker roter Weste hinterher, durch den Kaninchenbau direkt ins Wunderland. Nun, fast direkt. Erst muss Alice sich mit den neuen Größenverhältnissen arrangieren. Mal ist sie zu groß, um durch die Tür zu kommen, mal zu klein, um an den Schlüssel zu reichen. Aber immer ist sie neugierig genug, ihren Weg weiter zu gehen und das Wunderland mit seinen merkwürdigen Gestalten zu entdecken. |
19:30 Uhr, Großes HausGastspielRichard Rogler Stimmung Während viele Menschen die Politik als Erotikersatz für gelangweilte Bürger betrachten, lautet seit 35 Jahren Richard Roglers tägliches Motto: Mit dem Geist der Machtlosen gegen die Macht der Geistlosen. Der hochausgezeichnete Polit-Kabarettist spielt seit November 2009 sein neues Solo-Programm: Wer hat eigentlich jemals behauptet, wir Deutschen hätten schlechte Laune? Das Gegenteil ist der Fall. An jeder Ecke wird täglich ein Stimmungslokal eröffnet. Auf jedem Dorfplatz steht ein Stimmungszelt. In den Unterhaltungsarsenalen der Fernsehanstalten lagern Sendungen, die in der Lage sind, jeden Einwohner pro Kopf hundert Mal um den Verstand zu bringen. | |
| Freitag, 15. Oktober | 10:00 Uhr, BernburgAlice im Wunderland nach Lewis Carroll von Jan Bodinus Wie ist es nervig, wenn die Erwachsenen immer an einem herum erziehen. "Alice, sitz gerade!" "Alice, trink deinen Tee!" "Alice, hast du deine Hausaufgaben gemacht?" usw. usw. Da heißt es für unsere Alice, Flucht nach vorn, einem weißen Kaninchen mit schicker roter Weste hinterher, durch den Kaninchenbau direkt ins Wunderland. Nun, fast direkt. Erst muss Alice sich mit den neuen Größenverhältnissen arrangieren. Mal ist sie zu groß, um durch die Tür zu kommen, mal zu klein, um an den Schlüssel zu reichen. Aber immer ist sie neugierig genug, ihren Weg weiter zu gehen und das Wunderland mit seinen merkwürdigen Gestalten zu entdecken. |
19:30 Uhr, FoyerausverkauftDer letzte der feurigen Liebhaber Komödie von Neil Simon Es ist kurz vor Zwölf! Zumindest für Barney, der den Termin für seine Silberhochzeit und seinen 50. Geburtstag auf sich zukommen sieht. Und das, ohne Komplikationen in seinem Leben bewältigt zu haben. Noch ist es nicht zu spät, denkt er sich und bricht aus einer geordneten Welt mit Ehefrau, zwei Kindern und einem gut laufenden Restaurant aus. Zumindest versucht er es mit Hilfe von Mutters Wohnung. Sie scheint ihm der ideale und bequemst zu organisierende Ort für einen Seitensprung zu sein. Die Auswahl einer geeigneten Kandidatin verläuft ebenfalls über den unkomplizierten Weg. Barney verabredet sich mit einer Besucherin seines Restaurants. | |
| Samstag, 16. Oktober | 19:30 Uhr, Großes HausCash Komödie von Michael Cooney England ist ein Wohlfahrtsstaat und geht er nicht Pleite (siehe Griechenland), dann lässt es sich darin gut einrichten. Jedenfalls solange einen die Lust am Erfinden nicht verlässt. Das dachte sich aus Not und einem Zufall geboren Eric Swan. Phantasie und Geschick hat er genügend, um damit seinen Lebensunterhalt trotz Stellenverlust zu bestreiten. Eric verheimlicht seiner Frau Linda, dass er seinen Job verloren hat und spielt ihr vor, weiterhin werktäglich zur Arbeit zu gehen. Er will nicht auch noch sein Gesicht verlieren. Also arbeitet er von zu Hause aus, hart, und das Geld fließt. Erics selbst gestellte Aufgaben bestehen darin, Anträge auf Sozialzuwendungen zu stellen. |
| Mittwoch, 20. Oktober | 09:30 Uhr, Großes HausAlice im Wunderland nach Lewis Carroll von Jan Bodinus Wie ist es nervig, wenn die Erwachsenen immer an einem herum erziehen. "Alice, sitz gerade!" "Alice, trink deinen Tee!" "Alice, hast du deine Hausaufgaben gemacht?" usw. usw. Da heißt es für unsere Alice, Flucht nach vorn, einem weißen Kaninchen mit schicker roter Weste hinterher, durch den Kaninchenbau direkt ins Wunderland. Nun, fast direkt. Erst muss Alice sich mit den neuen Größenverhältnissen arrangieren. Mal ist sie zu groß, um durch die Tür zu kommen, mal zu klein, um an den Schlüssel zu reichen. Aber immer ist sie neugierig genug, ihren Weg weiter zu gehen und das Wunderland mit seinen merkwürdigen Gestalten zu entdecken. |
| Samstag, 23. Oktober | 19:30 Uhr, FoyerPremiereausverkauft Die Wahlverwandtschaften nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe "Es war im ganzen nicht meine Art, als Poet nach Verkörperung von etwas Abstractem zu streben ..." (Goethe), aber für "Die Wahlverwandtschaften" gesellte sich der Naturforscher Goethe zum Dichter Goethe und sie konstruierten eine Tragödie, in der das Eheversprechen durch einen Vergleich mit der Reaktion chemischer Stoffe hinterfragt wird.
Eduard hatte Lust auf Charlotte. Charlotte hatte Lust auf Eduard. Aber beider Eltern waren nicht einverstanden und so ehelichte jeder jemanden anderes. Das ist die Vorgeschichte. Die Liebesheirat, die gern das Happy End ausmacht, ist hier der Beginn des Romans. |
| Dienstag, 26. Oktober | 09:30 Uhr, FoyerSchmetterling Franziska Steiof Wer kennt es nicht, das Problem mit den Pfunden. Meist hat man zu viel auf den Hüften, ganz selten zu wenig. Wirklich zufrieden sind die Wenigsten. Seltsamerweise auch die nicht, die es sein könnten. Längst hat der Diätenwahn nicht nur Mann und Frau gleichermaßen erwischt, nein, er ist auch in den Kinder- und Jugendzimmern heimisch geworden. Attraktivität braucht Modelmaße. Und in der Pubertät zählen bekanntlich vor allem Äußerlichkeiten. Dick sein ist der blanke Horror. Auch für Jana, ein ebenso fröhliches wie hübsches Mädchen. Alles scheint perfekt in ihrer Welt: Sie ist beliebt, hat eine beste Freundin, einen großen Bruder, gute Zensuren und keine Probleme mit ihren Eltern. |
| Mittwoch, 27. Oktober | 19:30 Uhr, FoyerDie 39 Stufen Deutsch von Bernd Weitmar Alfred Hitchcock und die hohe Kunst des Slapsticks: Auf den ersten Blick hat beides wenig miteinander zu tun. Doch erobert sich der Spionagekrimi "39 Stufen" die Bühne, dann ist Spannung und Komik im Duett angesagt. 007 lässt von der Ferne grüßen. Mit virtuoser Leichtigkeit bewältigen vier Schauspieler die umfangreiche Personage der Geschichte und wechseln die Rollen wie Jacke oder Hut. Richard Hannay alias Florian Wegner begibt sich als vermeintlicher Mörder auf eine abenteuerliche Flucht von London in die schottischen Highlands. Er muss seine Unschuld beweisen, indem er den Spionagering der "39 Stufen" aufdeckt. |
| Donnerstag, 28. Oktober | 19:30 Uhr, Großes HausProfessor Unrat in einer Fassung von John von Düffel Professor Raat ist Lehrer an einem Gymnasium, und sein Lebensinhalt ist es, seine Schüler zu Menschen nach seinen Vorstellungen zu machen: autoritätsgläubig, funktionierend, konservativ, lebensfern.
Die Methoden zur Erreichung seines Zieles haben schon vor 100 Jahren nicht richtig funktioniert und tun es heute auch nicht, haben ihm aber immerhin einen Spitznamen eingebracht: Professor Unrat!
Auf der Spur des Schülers Lohmann, den Unrat mit all seinem Hass verfolgt, gerät der Lehrer in ein windiges Etablissement, in dem die "Künstlerin" Rosa Fröhlich auftritt - und plötzlich ist es um den biederen Junggesellen geschehen. |
| Freitag, 29. Oktober | 19:30 Uhr, FoyerausverkauftDer letzte der feurigen Liebhaber Komödie von Neil Simon Es ist kurz vor Zwölf! Zumindest für Barney, der den Termin für seine Silberhochzeit und seinen 50. Geburtstag auf sich zukommen sieht. Und das, ohne Komplikationen in seinem Leben bewältigt zu haben. Noch ist es nicht zu spät, denkt er sich und bricht aus einer geordneten Welt mit Ehefrau, zwei Kindern und einem gut laufenden Restaurant aus. Zumindest versucht er es mit Hilfe von Mutters Wohnung. Sie scheint ihm der ideale und bequemst zu organisierende Ort für einen Seitensprung zu sein. Die Auswahl einer geeigneten Kandidatin verläuft ebenfalls über den unkomplizierten Weg. Barney verabredet sich mit einer Besucherin seines Restaurants. |
| Samstag, 30. Oktober | 19:30 Uhr, Foyer Die Wahlverwandtschaften nach dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe "Es war im ganzen nicht meine Art, als Poet nach Verkörperung von etwas Abstractem zu streben ..." (Goethe), aber für "Die Wahlverwandtschaften" gesellte sich der Naturforscher Goethe zum Dichter Goethe und sie konstruierten eine Tragödie, in der das Eheversprechen durch einen Vergleich mit der Reaktion chemischer Stoffe hinterfragt wird.
Eduard hatte Lust auf Charlotte. Charlotte hatte Lust auf Eduard. Aber beider Eltern waren nicht einverstanden und so ehelichte jeder jemanden anderes. Das ist die Vorgeschichte. Die Liebesheirat, die gern das Happy End ausmacht, ist hier der Beginn des Romans. |