• Spielzeit 2016 | 2017

 

Dehnungsfuge – auf dem Lande alles dicht

Modellprojekt                                                               
zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum      →

Dehnungsfuge

Der Begriff “Dehnungsfuge” ist bewusst aus dem Baujargon gewählt. Diese besondere Fuge gleicht das Quellen und Schwinden von Rissen aus – reale Risse zwischen Bauteilen und Materialien, symbolische Risse in der Gesellschaft zwischen Alt und Jung, zwischen Arm und Reich oder auch zwischen Kultur und Kommerz aus.
“Die Kunst der (Dehnungs-)Fuge” besteht darin, in einem Gemeinwesen unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse auszutarieren und zu variieren. Wir wollen dem demographischen Wandel in ländlichen Regionen in vier Bundesländern etwas entgegensetzten – online und offline;
mit Kunst und Diskurs.
 

Das Modellprojekt “Dehnungsfuge” wird in vier Bundesländern an fünf Standorten umgesetzt:

  • vom Theater der Altmark (Stendal, Sachsen-Anhalt)
  • von der Lehnschulzen-Hofbühne
    (Viesen, Brandenburg)
  • vom Landestheater Schleswig-Holstein und 
  • der Kulturwerk MSH Schauspiel Lutherstadt Eisleben gGmbH.
                                                                                                                      Der lkj Sachsen-Anhalt obliegt die gesamte Projekt-steuerung.
 
Für die mediale Begleitung konnte die Hochschule Magdeburg-Stendal mit ihrer Gruppe "Die Wählerischen" gewonnen werden. Junge Medienmacher und Kreative sorgen somit für eine zeitgemäße Dokumentation und Kommunikation innerhalb des Projektes. Bei den lokalen Partnern sind Koordinatoren und Freiwillige im Rahmen eines Freiwilligendienstes tätig, die das Projekt begleiten und das Bindeglied zu den Teilnehmenden bilden werden. In Eisleben sind dies Daniel Theuring als Projektleiter und Lilli Möckel im Rahmen eines FSJ.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

   


Mitmach- Kampagne
LEER bietet MEHR

... als Häuserlücken, leere Parkbänke, ungenutzte Grünflächen, hässliche Plätze oder triste Stadt­ansichten, langweilige Orte.

LEER bietet MEHR …
und zwar Freiräume für Deine Phantasie.

Wir suchen
Ideen für leere, ungenutzte Orte, hier in der Region
Mansfeld-Südharz.
Uns interessiert Deine Antwort auf die Fragen:

GIBT ES FÜR DICH EINEN GANZ EIGENEN ORT UND WENN JA: WARUM IST ES DEIN ORT?
Wie würde dieser (oder ein anderer) Ort Ausse­hen, wenn Du ihn selbst gestalten könntest?

Schickt uns Fotos. Collagen. Zeichnungen. Ge­schichten. Kurznachrichten. Selfis. Kleine Filme.

Mach MEHR aus LEER…
Schicke die Beschreibung DEINES ORTES an:

Theater Eisleben
Kulturwerk MSH gGmbH
LEER bietet MEHR
An der Landwehr 5
06295 Lutherdstadt Eisleben

maile an: dehnungsfuge@theater-eisleben.de

poste unter: facebookadresse vom Projekt

oder bring uns Deine Ideen in die Theaterkasse,
Hallesche Straße 15 in Lutherstadt Eisleben vorbei.

Mehr dazu in diesem Beitrag
LEER bietet MEHR
(erstellt und gesendet durch Radio Corax,
Halle (Saale)
 

              

Kalenderblätter

Interlese 2016

Poetry-Slam-Workshop + Schreibwerkstatt + Lesung
eine Kooperation im Rahmen des Projektes Dehnungsfuge - LEER bietet MEHR

mit Jaromir Konecny & Mirijam Günter & Dr. Mieste Hotopp-Riecke

Junge Menschen und Junggebliebene sind eingeladen, mit einem zweitägigen Poetry – Slam – und Schreibworkshop neue Räume und eigene Sprache zu entdecken.

Am 30. und 31. Oktober jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr finden im

„Großen HO“, Sangerhäuser Str. 1-4

Anmeldungen werden erbeten an Kulturwerk MSH, Projektkoordinator Daniel Theuring, Tel 03475.669922, E-Mail d.theuring@theater-eisleben.de. Die Teilnahme an Workshop, Werkstatt und Lesung ist frei.

Jaromir Konecny

Interkulturelle Woche

Die Kerngruppe der Dehnungsfuge präsentiert im Rahmen der Eröffnung der Interkulturellen Woche in Eisleben, Sangerhausen und Hettstedt eine Szenische Lesung:

Schwarze Jungfrauen

Mit: Muaz Alabaid, Fabienne Bachmann, Antonia Bergmann und Annalena Zerlach

Inszenierung: Daniel Theuring

Ausstattung: Lilli Möckel

Abschluss Graffiti Aktion

Die große Graffiti-Aktion der Dehnungsfuge-Kampagne "LEER bietet MEHR" in Eisleben ist vorbei. Von April bis August wurden die Glascontainer der Stadt von interessierten Jugendlichen aus der Region bunt gemacht; und hier haben wir das Video zum Abschluss unserer großen Graffiti-Aktion in Eisleben.

Elisa Haftendorn (FSJ) hat dazu einen kurzen Trailer produziert:

LINK ZUM TRAILER

Auftakt Graffiti Workshop

Dienstag, 19. April um 19.00 Uhr
Foyerbühne des Kulturwerk MSH

Pressemitteilung

Kampagne LEER bietet MEHR startet durch mit
Sprayer-Aktion

 Dienstag, 05. April, Kloster Helfta,
Hof des Flüchtlingsheimes

Man nehme ein Kloster und seine Glascontainer und stelle sie jungen Kreativen zum Verschönern zur Verfügung. Heraus kommen farbenfrohe Graffiti-Glas-Iglus. Mit dieser Idee startete am vergangenen Dienstag das Kulturwerk MSH seine Kampagne LEER bietet MEHR.

Lesen Sie, was dabei heraus kam...

Erster Spatenstich: Netzwerktreffen und Fachtagung in Schwerin

19. + 20. März 2015, Schwerin

Die Fachkonferenz “Alternativen in der Jugendarbeit” im Plenarsaal des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern diskutierte neue Projekte, unter anderem die “Dehnungsfuge”, die “Essbare Stadt “ aus Andernach sowie “otelo” aus Österreich vor dem Hintergrund neuer Ansätze zur Einbeziehung von Jugendlichen und Migrant_innen.


2015 by Kulturwerk Mansfeld-Südharz
VORVERKAUF 03475-602070 oder kartenservice@theater-eisleben.de