• Spielzeit 2016 | 2017

Kulturwerk MSH gGmbH

Als das Landesverwaltungsamt im Jahre 2007 dem damals hoch verschuldeten Landkreis untersagte, weiterhin so einen hohen Zuschuss in einen Theaterzweckverband zu stecken, gründeten die Mitglieder 2010 eine GmbH und überführten ab dem Jahr 2011 Personal und Vermögen in diese.
 
2011 legte der Kultusminister der Landesbühne Sachsen-Anhalt und dem Nordharzer Städtebundtheater nahe, eine Fusion zu prüfen. Zwei Jahre arbeiteten die Leitungen der Häuser und die Rechtsträger auf dieses Ziel hin, bis der selbe Minister im Juni 2013 den Rechtsträgern völlig überraschend verkündete, dass er der Eisleber Bühne fürderhin überhaupt keinen Zuschuss mehr zahlen wolle.
 
Nach vielen Protesten, Demonstrationen, Unterschriftsaktionen gab es ein Einlenken auf ministerieller Seite. Man könne sich dazu verstehen, dem Theater ein Drittel der bisherigen Summe zu zahlen. Unter gewissen Bedingungen …
 
In einer beispiellosen gemeinsamen Sitzung des Kreistages und der Stadträte der Lutherstadt Eisleben und der Stadt Hettstedt beschlossen die Räte, ihre Zuschüsse anzupassen, um einen sofortigen Zusammenbruch des Theaters zu verhindern.
 
Die wichtigste Bedingung des Ministeriums lautete: Die Landesbühne Sachsen-Anhalt solle sich in ein Kulturwerk „transformieren“, ihren Namen ablegen und höchstens noch zwei Schauspieler beschäftigen, die in Klassenzimmern spielen sollten. Das war mit den Gesellschaftern des Theaters nicht zu machen. In monatelangen kontroversen Verhandlungen wurde dem Ministerium ein Konzept abgerungen, das auch weiterhin einen Theaterbetrieb ermöglicht.

So, wie es die Menschen dieser Region wollen.
2015 by Kulturwerk Mansfeld-Südharz
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