• Spielzeit 2016 | 2017

Langsam wird’s Kunst

„Was wären wir ohne den Zeichenlehrer und Zirkelleiter Martin Schmidt geworden?
Er, der sich selbst nie gern in den Mittelpunkt stellte, hat in 47 Jahre Zeichenzirkel vielen werdenden Künstlern in Halle und Eisleben               den künstlerischen Lebensweg geebnet.“
Mit diesen Worten und einer Ausstellung würdigten 2010 einstige Schüler den Menschen und Künstler Martin Schmidt und nahmen Abschied. Martin Schmidt verstarb am 10, Februar 2010 im Betreuungszentrum Gerbstedt nach einer Krebserkrankung. Für das Theater in der Lutherstadt war „Schmidtchen“, wie er von den Werkstattkollegen mit nötigem Respekt genannt wurde, ein geachteter Mitarbeiter. Er baute den Malsaal des Theaters auf und war sich nicht zu schade, jungen Menschen über die Zeit des Anfangens und Lernens hinweg zu helfen. Seine Kollegen schätzten ihn als kreativen, engagierten Mitarbeiter, für den es ein „geht nicht“ nicht gab, sondern immer nur ein „Wie können wir es lösen?“. So beschreibt ihn Hartmut Füchsel, er hat von Martin Schmidt gelernt und ist heute jener Mann im Malsaal, der viele Insznierungen mit seinen Bühnenbildern unvergessen macht. Martin Schmidt hat seine künstlerischen Spuren hinterlassen – bei den Kindern der Levana-Schule in Eisleben und im Jugendzentrum Moskito, bei den Kursteilnehmern seiner Malzirkel im Künstlerhaus 188 in Halle und...

Wandbilder... an der Fassade des Theaters.
So viele Jahre prägen nun schon seine Wandbilder das Aussehen des Theaters an der Landwehr. Ganz unscheinbar sind sie da, gehören zum Haus wie die Böse Sieben vor der Eingangstür. Doch nun drohen die Bilder zu verblassen.

 

 Wir wollen dieses Künstlererbe erhalten. Dabei braucht das Theater Hilfe.  

Gemeinsam mit dem Ensemble des Theaters rufen die Freunde des Theaters auf, sich für den Erhalt der Wandmalerei und das Andenken an ihren Maler zu engagieren. Wir suchen einstige Schüler, Kursteilnehmer, Studenten, Kollegen und Freunde des Theaters, die uns in der Restaurierung der Bilder unterstützen.
Ideen sind gefragt, wie einstige Schüler und Studenten gefunden und angesprochen werden können,

  • wie wir diesen Spendenaufruf medial gestalten und kommunizieren können,
  • wer die Restaurierung vornehmen kann und
  • welche Aktionen und Fundraising-Maßnahmen helfen, das nötige Geld für den Erhalt der Bilder aufzubringen.

Wenn Ihnen die Wandbilder auch etwas bedeuten,
wenn Sie eine Idee haben und / oder mit Spenden und Kontakten helfen wollen,
sprechen Sie unsere Kollegen in der Theaterkasse (Tel 03475.602070, E-Mail m.rohland@theater-eisleben.de) an.
Gemeinsam macht helfen mehr Spaß.


Gemeinsam… wird’s WIEDER Kunst.
Spendenkonto
Sparkasse Mansfeld-Südharz
IBAN DE 41 80055008 0610 0062 66    BIC NOLADE21EIL
Cod:  Schmidtchen + Name + Jahr

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