Eine wahre Geschichte

Die letzte Ballonflucht aus der DDR

30 Jahre Mauerfall | Zeitzeugenbericht

von Jan Hübler selbst erzählt

Was treibt ein junges Ehepaar dazu, kurz vor der „Wende“ in einer kleinen Wohnung in Dresden 480 Bettlaken zu einem Heißluftballon zusammenzunähen, um in den Westen zu fliehen? Der dramatische Verlauf der Bauphase mit allen Ängsten und Anspannungen, Problemen und Emotionen wird von Jan Hübler packend geschildert. Ausführlich werden Idee und Realisierung unter den Bedingungen der Mangelwirtschaft in der DDR dargelegt – bis hin zur letzten Konsequenz: dem Startversuch in Thüringen, ironischerweise drei Wochen vor dem Mauerfall. Unter die Haut gehende DDR-Rockballaden und Zitate von Zeitzeugen runden den 90-minütigen Vortrag ab.

Bisher ist der Reisejournalist Jan Hübler zumeist mit Länderreportagen öffentlich in Erscheinung getreten. Nach 25-jähriger Tourneetätigkeit mit über 1000 Aufführungen in 250 Städten hat der 58-jährige Dresdner nun seinen zehnten Vortrag produziert, für den er „keinen Fuß vor die Bürotür“ setzen musste. Denn es ist seine eigene Geschichte. Der Zeitzeugenbericht bietet eine lebendige und authentische Ergänzung von Geschichts- und Ethikunterricht und wendet sich mit einem Vormittagstermin insbesondere an Schulen, soziale Einrichtungen sowie freie und öffentliche Träger der Jugendbildung. Gern steht der Referent im Anschluss für Fragen & Diskussionen zur Verfügung.

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