Der geteilte Himmel

Uraufführung

Von Christa Wolf | für die Bühne bearbeitet von Ann-Kathrin Hanss

Christa Wolf reflektiert in dieser Erzählung einer Liebe über die gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR Anfang der 60er-Jahre. Rita Seidel ist jung, warmherzig, optimistisch und zum ersten Mal verliebt. Den zehn Jahre älteren, nüchternen Manfred Herfurth lernt sie auf einem Dorffest kennen. Rita entscheidet sich, zu Manfred nach Halle zu ziehen und für das Lehramt zu studieren. Das Paar wohnt trotz großer Spannungen mit den Eltern in deren Villa. Vor ihrem Studium absolviert Rita ein Praktikum beim Waggonbau in Ammendorf. Sie lernt den sozialistischen Betriebsalltag mit Planerfüllung, Materialmangel, Parteiintrigen und solidarischem Miteinander kennen. Sie baut auf den jungen Staat. Manfred arbeitet mit starkem Engagement in der chemischen Forschung. Als kritischer Kopf mit eigener Meinung und Skepsis gegenüber dem Staat kämpft er darum, nicht in Misskredit zu geraten. Rita versucht bei Manfred Vertrauen und den Glauben an einen wahren Sozialismus zu wecken. Aber als die Gelder für Manfreds neues Forschungsprojekt kurzfristig eingefroren werden, setzt er sich nach Westberlin ab. Noch glaubt er, dass Rita nachkommt. Doch der Himmel über dem Liebespaar hat sich bereits geteilt. Ihre Sehnsüchte und Träume sind nicht kompatibel.

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