ZUGABE FÜR KINDER | Emil und die Detektive

Szenische Lesung

aus dem gleichnamigen Kinderbuch von Erich Kästner

Die erste Zugfahrt allein ist schon mal aufregend, obwohl, vielleicht ja eher ein bisschen langweilig, und schon schläft man ein. Jedenfalls geht es Emil Tischbein so. Und das ist fatal. Denn der nette Herr mit dem Hut auf dem Kopf, der sich mit ihm ein Zugabteil teilt und sich als Herr Grundeis vorgestellt hat, entpuppt sich als skrupelloser Dieb. Er klaut dem schlafenden Jungen das Geld, das für seine Großmutter bestimmt war. Lange genug hat seine Mutter dafür arbeiten und sparen müssen. Und jetzt das! Klar, dass Emil sich das Geld zurückholen muss. Und was hat er für ein Glück, dass es in Berlin so tolle Jungs gibt wie Gustav mit der Hupe, den Professor, den kleinen Dienstag und dann noch an die hundert weitere, die sich mit Emil an die Verfolgung machen. Organisation ist erst einmal alles. Es wird ein Führungsstab gebildet, Wachposten aufgestellt, ein Versorgungstrupp für Stullen beauftragt und eine Telefonzentrale eingerichtet. Auch Emils Kusine Pony Hütchen mit ihrem Fahrrad hat Anteil am Gelingen der Aktion. Alles klappt wie am Schnürchen. Und als es doch anders kommt als geplant, wird kurzerhand umdisponiert. Am Ende zählt ja nur der Erfolg. Und das Unternehmen „Parole Emil“ wird in mehrerer Hinsicht ein Erfolg.

© Atrium Verlag, Zürich  

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