ZUGABE: Widerstand und Ergebung

Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft

zum 75. Todestag von Dietrich Bonhoeffer

Manchem Theater- und insbesondere Literaturfreund ist unser Repertoire noch nicht genug. Um die Teilhabe an Kultur für unser Publikum zu vergrößern, haben wir den Spielplan um unsere „Zugaben“ bereichert. Sie sind das Angebot an Interessierte, besondere bedeutende literarische Texte kennenzulernen. Sie werden auf der Bühne von unserem Ensemble in unterschiedlicher Weise ideenreich präsentiert.

Der II. Weltkrieg ist schon fast vorbei, als Hitler den Befehl gab, die noch nicht hingerichteten Mitverschwörer an Anschlägen im Jahr 1943 abzuurteilen und zu hängen. Am 9. April wurde das tags zuvor gefällte Urteil am evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer und anderen vollstreckt.
Aus der Zeit der Gefangenschaft sind sowohl Briefe als auch seine Rechenschaft über die Jahre 1933 bis 1943 erhalten. Darin finden sich Gedanken über Themen wie Zivilcourage, Menschenverachtung, über Dummheit, Vertrauen und Gerechtigkeit. Sie regen an, zu reflektieren und zu hinterfragen. Und selbstverständlich erzählen die Aufzeichnungen von der Kraft, die Bonhoeffer aus seinem Glauben bezieht.

"Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,
und ganz gewiß an jedem neuen Tag."
Jahresende 1944  

demnächst
  • Do19.03.
    19:30 Uhr
    PreFoyerbühne