Wandbilder



Langsam wird's Kunst
Unterstützen Sie die Restaurierung des Wandbildes Martin Schmidts am Theater Eisleben!

Schon länger beschäftigt uns die Wiederbelebung des Wandbildes von Martin Schmidt, welches das Theatergebäude an der Landwehr seit 1994 ziert. Vor 25 Jahren begann der ehemalige Theatermaler und Grafiker am Theater Eisleben, die grauen Wände des Bühnenhauses zu gestalten. Stück für Stück entstand hier ein großes Wandbild von knapp 130 m2 auf dem wir sämtliche Akteure des Theaters wieder treffen: Solisten, Statisten, Narren, Teufel… Schmidts Bild entführt uns in die Welt des Theaters und ist die wohl größte zusammenhängende Arbeit, die der Künstler, der im Jahr 2010 verstarb, hinterlassen hat. So viele Jahre prägen nun seine Wandbilder das Aussehen des Theaters. Doch nun drohen die Bilder zu verblassen. Wir wollen dieses Künstlererbe erhalten. Dabei bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Mit dem Monat Mai starten wir eine Crowdfunding-Kampagne, um Gelder für die Restaurierung zu sammeln. Finden sich genügend UnterstützerInnen für dieses ambitionierte Projekt, wird der Dipl.-Restaurator Frank-Uwe Albrecht im Sommer mit den Arbeiten beginnen und sie bis zur Eröffnung der neuen Spielzeit abschließen.
Werden auch Sie ein Teil des Projektes und unterstützen Sie das Theater. Alle weiteren Informationen zur Kampagne und wie Sie sich beteiligen können finden Sie unter

www.startnext.com/fuer-schmidtchen

 

Ein Hauch von Leben
Martin Schmidts Wandbilder erhalten erste Rekonstruktionen von ehemaligen Schüler

Frank-Uwe Albrecht ist Dipl.- Restaurator (FH) VDR aus Gröbnitz und gerät sofort ins Schwärmen, wenn er von seiner Zeit als Schüler bei Martin Schmidt spricht: „wenn ich an Martin Schmidt denke, dann bin ich heute sehr dankbar für die Begegnung und die Ermutigung die von ihm ausging. Weil er als Zeichenlehrer in seiner Art sehr direkt sein konnte, hatte man als "Lehrling" machmal auch "zu knabbern". Die Art seiner Vermittlung von Hell- Dunkel, Bleistift, Farbe und Pinsel gefiel mir, so dass ich etwas lernen konnte. Es war das Handwerk des Zeichnens und Malens was er mit Energie, aber auch Freude, Leichtigkeit und Witz vermittelte. Martin Schmidt war eine Institution in der es familiär zuging. Ich erkenne das bei meinen Kindern wieder, wie sie sich freuen wenn sie über einen Schatten springen können. Kinder wollen ja eigentlich permanent dazulernen und entdecken. Und das war glaube ich auch sein Talent jemanden herauszufordern über einen Schatten zu springen. Beispiel: das Ergebnis einer schönen Malerei loszulassen und es weiter malen, drüber malen, neu begreifen und entdecken eben… “

Welch ein Glückstreffer für das Theater und insbesondere die Wandbilder, die nun von fachmännischer Hand in den kommenden Monaten liebevoll aufgearbeitet werden sollen und bereits jetzt die ein oder andere Überraschung für uns bereithalten. Für die Erhaltung des Andenkens an Martin Schmidt haben wir keine Mühen gescheut, mit Denkmalpflegern und Fachleuten gesprochen, in alten Fotoarchiven gestöbert, Kosten eruiert und uns mit vielen engagierten Menschen getroffen.

Wir freuen uns auf die vorsichtige Wiederbelebung der verblassten Wandbilder und laden alle Interessierten ein, von Anfang an Teil dieses Projektes zu sein und uns auf dem gemeinsamen Weg zu begleiten.

Auf dieser Seite bieten wir regelmäßig aktuelle Einblicke in die Erhaltungsarbeiten und Informationen rund um "Schmidtchens" Wandbilder.